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Rein ins Vergnügen: Ab  Samstag , 9 Uhr, öffnet das Freibad der Peißenberger „Rigi-Rutsch’n“.

peissenberg

Freibad ab Samstag  geöffnet!

Alle Badefans haben sehnsüchtig darauf gewartet, nun ist es soweit: Nach dem Großbrand  öffnet die „Rigi-Rutsch´n“ am Samstag wieder ihre Tore. Ab 9 Uhr kann in den vier Außenbecken wieder geplantscht werden.

Peißenberg Am Freitag  gegen 10:30 Uhr gab das Gesundheitsamt in Weilheim grünes Licht: Die von einem Behördenmitarbeiter am Dienstag gezogenen Wasserproben zeigten keinerlei bakteriologischen oder physikalisch-chemischen Befund. Gemeindewerksleiter Günther Forster fiel ob der positiven Nachricht ein Stein vom Herzen: „Ich freue mich riesig. Wir starten jetzt in eine neue Freibad-Ära“, so der Vorstand des Kommunalunternehmens in einer ersten Reaktion.

Forster war in den vergangenen Monaten massiv in die Kritik geraten. Der Planungsprozess für das Projekt „Badzukunft“ verlief mehr als holprig – und dann konnte der geplante Wiedereröffnungstermin zum 3. Juni aufgrund der noch ausstehenden Wasseraufbereitung mit Chlorung und pH-Neutralisierung nicht eingehalten werden. Forster musste sich daraufhin im Marktrat den Vorwurf gefallen lassen, die Revisionsarbeiten zu spät begonnen zu haben.

„Bei diesem Thema scheiden sich die Geister“, erklärte Forster   im Gespräch mit der Heimatzeitung. Es sei nach dem Großbrand eine außergewöhnliche Situation entstanden, „für die es keine Lehrbücher gibt“. Im Rückblick hätte man möglicherweise einiges anders machen können, „aber im Nachhinein ist man immer schlauer“, antwortete Forster auf die Frage, ob die Revision samt Beckenkopfsanierung nicht zu spät eingeleitet worden sei. Die Freigabe durch das Gesundheitsamt verschafft den Gemeindewerken nun aber erst einmal Luft, um die weiteren Planungsschritte für die „Badzukunft“ einzuleiten. „Ich habe den Leuten im vergangenen Jahr bei der Demo versprochen, dass es 2017 wieder eine Badesaison geben wird – und zwar in einem Freibad, das wir uns auch leisten können. Daran müssen wir jetzt weiter hart arbeiten“, so Forster.

Eine offizielle Wiedereröffnungszeremonie wird es übrigens erst im Juli geben. Parallel zu den Revisionsarbeiten eine Einweihungsfeier mit Rahmenprogramm zu organisieren, das hätten die Badmitarbeiter laut Forster nicht stemmen können. „Der Fokus lag eindeutig auf der Eröffnung. Mein Dank gilt allen Beteiligten, sie haben hervorragend gearbeitet. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“

Der Werkleiter wird übrigens  am Samstag selbst in die Fluten steigen: „Das Bad begleitet mich seit meiner Jugend. Ich werde auch ein paar Runden schwimmen“, kündigte Forster gestern zur Wiedereröffnung an.

jep

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