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Freuen sich auf den Fasching: (stehend v.l.) Andreas Schmid, Sandra Rößle, Mandy Thiele, Klaus Ressler, (sitzend v.l.) Herbert Böhm, Monika Böhm, Christine Schmid, Pauline Rößle und Thomas Rößle. 

„Frohsinn 2000“ steht in den Startlöchern

Mit Prinzenpaar und Faschingszug

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Peißenberg - Der Fasching steht vor der Tür. Der Peißenberger Faschingsverein „Frohsinn 2000“ startet am 11.11. um 17.17 Uhr in die die spaßigen Monate.

Man spürt es ganz deutlich. Bei „Frohsinn 2000“ kribbelt’s bereits gewaltig. Kein Wunder, der Startschuss für die Faschingssaison steht kurz bevor. Und diesmal gibt’s in Peißenberg auch wieder das volle Programm: mit Prinzenpaar und Faschingsumzug. Der Startschuss fällt am 11.11. – einem Freitag – um 17.17 Uhr im Rathaus. Erst dann wird das Geheimnis gelüftet, wer heuer auf dem Thron sitzt.

Eines wurde schon im Vorfeld verraten: Einen Prinzen zu finden, war nicht leicht. Das war schon die vergangenen Male so. Bei zehn Anfragen gebe es mindestens neun Absagen. „Männer schreckt das Tanzen ab“, sagt Christine Schmid, laut Mitgliedern die „Mama“ und die „gute Seele“ des Vereins. Sie hat wieder einen Freiwilligen gefunden. „Es ist ja auch eine ehrenvolle Aufgabe“, sagt Schmid. Eine, die Spaß mache. „Jedes einzelne Prinzenpaar war begeistert und ist im Verein geblieben“, bestätigt „Frohsinn“-Vorsitzender Thomas Rößle, der 1998 das Zepter schwang. „Ich war super gern Prinz.“ Neben dem „großen“ wird es heuer auch ein „kleines“ Prinzenpaar geben, das ebenfalls am 11. November vorgestellt wird.

Danach geht’s in Peißenberg einige Monate lang hoch her. Die vier Garden – Minidancers, Teeniedancers, Prinzengarde und Männergarde – haben zahlreiche Auftritte und der Verein bietet mehrere große Veranstaltungen an: den Schwarz-Weiß-Ball, das Gardetreffen und zu guter Letzt den Faschingsumzug.

Das letzte Mal zogen die Narren vor drei Jahren durch den Ort – zwei Wochen vor der Kommunalwahl. 2017 stehen in Peißenberg keine Wahlen an, an Themen dürfte es trotzdem nicht mangeln. „Zur ,Rigi-Rutsch’n‘ erwarte ich schon einiges“, sagt Rößle und grinst. Und dann wäre da ja noch ein Kreisverkehr... Eines aber ist den Organisatoren wichtig: Bei allem, was die Grenzen des guten Geschmacks überschreitet, ist der Spaß vorbei. „Das möchten wir nicht haben“, sagt Sandra Rößle, die genauso faschingsverrückt ist wie ihr Mann.

Nach dem Umzug am 26. Februar feiern die Besucher auf dem Volksfestplatz weiter. Dort wird ein beheiztes Zelt aufgestellt, das einen festen Boden bekommt. Denn in der Vergangenheit standen die Gäste schon mal knietief im Dreck. „Auch wir lernen“, sagt Thomas Rößle schmunzelnd. Der Verein weiß natürlich auch, dass langes Warten nicht gut ankommt – deshalb werden die Getränke an einer 30 Meter langen Bar serviert. „Das ist die längste im Oberland“, ist Rößle sicher.

Der blickt mit riesiger Vorfreude auf die kommenden Monate: „Das wird ein großer Fasching.“ Wird Zeit, dass das Kribbeln aufhört – und die närrische Zeit beginnt.

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