CSU-Parteitag: Starkes Ergebnis - Markus Söder als Parteichef wiedergewählt

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600 Euro für den „Garten der Schöpfung“ übergab Anna Hackliger von den Landfrauen (2.v.r.) im Pfarrgarten St. Johann an (v.l.) Robert Pfeifer, Susanne Lengger und Pater Joseph Georgekutty. 

„Gartender Schöpfung“ für Peißenberg

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Ein besonderer Garten soll dort entstehen, wo bis zum vergangenen Jahr neben der Kirche St. Johann in Peißenberg das Mesnerhaus stand: Der Pfarrgemeinderat plant einen „Garten der Schöpfung“, in dem mit unterschiedlichen Gestaltungselementen die biblische Schöpfungsgeschichte dargestellt wird.

Peißenberg – Mit einer geeigneten Bepflanzung, aber auch mit Glaskunst-Elementen und Ruheplätzen sollen auf der derzeit freien Fläche zwischen der Kirche und der Aussegnungshalle des Friedhofs die sieben Tage der Schöpfungsgeschichte symbolisiert werden – von der Erschaffung von Licht und Finsternis bis zu dem Tag, an dem Gott ruhte. Zur Verbindung zwischen den verschiedenen Stationen sollen Wege angelegt werden.

„Die Ursprungsidee war, einen Bibelgarten zu gestalten“, sagt Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Susanne Lengger. Die Idee wurde dann weiterentwickelt, so dass nun der „Garten der Schöpfung“ in Planung ist.

Und da Pastoralassistent Tobias Schmitt mit Glas arbeite, so Lengger, sei bald Glaskunst als Gestaltungselement für den Bereich ins Spiel gekommen. In Betracht kämen in diesem Fall zum Beispiel Glasstelen.

Der Garten soll sich an Kirchen- und Friedhofsbesucher genauso richten wie an Menschen, die zufällig vorbeikommen. „Er soll ein offener Begegnungsraum für alle werden“, so Lengger. Er sei nicht nur als Anlaufstelle für Katholiken gedacht.

Das Thema „Schöpfung“ spricht nach Lenggers Meinung auch Nichtchristen an – gerade in der heutigen Zeit, in der viel über den Schutz der Natur gesprochen werde. Der Umweltschutzgedanke soll im „Garten der Schöpfung“ auch mit Blühflächen für Insekten aufgegriffen werden.

„Ich hoffe sehr, dass wir das Projekt realisieren können“, sagt die Pfarrgemeinderatsvorsitzende über den Garten. Noch sei die Finanzierung allerdings nicht ganz geklärt. In den nächsten Wochen sollen Kostenschätzungen eingeholt werden. Eventuell soll auch ein Antrag auf Fördermittel gestellt werden.

Finanzielle Unterstützung erfuhr der Pfarrgemeinderat St. Johann bei seinem Projekt bereits von den Landfrauen Peißenberg-Ammerhöfe. Sie stellten den Erlös des Kuchenverkaufs beim diesjährigen Dorffest speziell für den neuen Garten zur Verfügung. Anna Hacklinger übergab die 600 Euro an Susanne Lengger, Kirchenpfleger Robert Pfeifer und Pater Joseph Georgekutty. Genutzt werden könnte die neu gestaltete Fläche laut Lengger auch für kleine Veranstaltungen, zum Beispiel für das Osterfeuer.

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