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Hier ist ein Konzept: Helmut Guggenmos überreicht Gemeindewerksleiter Günther Forster den Ordner.

Neukonzeption des Peißenberger Schwimmbads bekanntgegeben

Zukunft der „Rigi-Rutsch’n“ auf 130 Seiten

Peißenberg – Gemeindewerksleiter Günther Forster erhielt den Abschlussbericht zur Neukonzeption der "Rigi-Rutsch'n". Die Akten sollen bald auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Es ist vollbracht: Drei Wochen später als geplant, bekam der Peißenberger Gemeindewerksleiter Günther Forster gestern Nachmittag, 18. August, von Koordinator Helmut Guggenmos den Abschlussbericht der Projektarbeitsgruppen zur Neukonzeption der „Rigi-Rutsch´n“ überreicht.

Vorschläge für flexiblere Öffnungszeiten und energetische Maßnahmen

Der 130 Seiten umfassende Aktenordner enthält unter anderem Vorschläge zu flexibleren Öffnungszeiten und energetischen Maßnahmen (wir berichteten). Das Konzept, das nach der Bekanntgabe in den Werksgremien auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll, zielt darauf ab, den Bäderpark auf eine wirtschaftlich solide Basis zu stellen. „Es wurde unglaublich viel Kompetenz eingebracht“, lobte Forster das ehrenamtliche Engagement der rund 60 Projektgruppenmitglieder. Der Beitrag der Gemeindewerke sei es gewesen, „sich nackt auszuziehen“ und sämtliche wirtschaftliche Kennzahlen zur Verfügung zu stellen. „Am Anfang gab es Misstrauen, aber es blieb von den Werken keine Frage unbeantwortet“, bestätigte Guggenmos. Für die Projektgruppen habe es lediglich „Rahmenbedingungen“, aber „keine inhaltlichen Einmischungen“ gegeben. Guggenmos räumte ein, dass es im Rahmen der Projektarbeit inhaltlich durchaus zu „Kämpfen“ gekommen sei. Einige Ideen – wie die Einhausung des Nichtschwimmerbeckens – hätten notgedrungen der Gesamtkonzeption geopfert werden müssen. Letztlich handele es sich bezüglich der Projektergebnisse um „Empfehlungen“, die nicht sofort in die Umsetzung gehen könnten.

Laut Forster wird zunächst eine Wirtschaftlichkeitsprüfung erfolgen und ein externer Bäderexperte zu Rate gezogen. Danach werde der Verwaltungsrat der Werke Entscheidungen treffen.  

Von Bernhard Jepsen

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