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Das große Ausräumen

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Im Endoskopieraum gibt’s für Simon Mooslechner und seine Kollegen noch einiges zu run. Foto: Ruder
Im Endoskopieraum gibt’s für Simon Mooslechner und seine Kollegen noch einiges zu tun. © Ruder

Peißenberg - Im Krankenhaus Peißenberg werden keine Patienten mehr behandelt. Stattdessen dreht sich alles um den Auszug.

Es ist schon ein seltsames Gefühl für Simon Mooslechner, wenn er derzeit durch das Krankenhaus Peißenberg geht. Fast 27 Jahre hat er dort als Haustechniker gearbeitet, auch sein Vater und Großvater waren in dem Gebäude tätig. Und nun ist das Ende des Krankenhauses nah. Vor einer Woche wurden die letzten Patienten nach Weilheim verlegt, seitdem wird niemand mehr im Haus behandelt. Offiziell Schluss ist am 1. Februar.

Dabei sieht noch alles normal aus, wenn man vor dem Krankenhaus steht. Das wird sich in der kommenden Woche ändern. Dann montiert Mooslechner die Schilder ab. „Wo Krankenhaus draufsteht, das muss weg.“ Nur jene der anderen Mieter - wie beispielsweise der Ökumenischen Sozialstation und der KBO-Lech-Mangfall-Klinik- bleiben, sagt Mooslechner.

Er ist im Krankenhaus Weilheim untergekommen. Dass alle Mitarbeiter bei der Krankenhaus GmbH weiterbeschäftigt werden, sei eine „gute Lösung“. Auch, wenn er die Schließung der Peißenberger Einrichtung bedauert. „Es ist eben so, man muss sich damit abfinden.“

Wenige Mitarbeiter sind derzeit noch in Peißenberg tätig, helfen vor allem beim Ausräumen. Und ab und an müssen sie auch die schlechte Botschaft der Schließung überbringen - wenn sich der ein oder andere Patient doch noch ins Haus verirrt.

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