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Etwa 90 Peißenberger informierten sich in der Tiefstollenhalle über die Zukunft der „Rigi-Rutsch’n“.

Zukunft der „Rigi-Rutsch’n“

Großes Interesse an ambulanter Reha

Vor einem Jahr sah es schlecht aus für die „Rigi-Rutsch’n“. Mit den Plänen, eine ambulante Reha im „Freizeit- und Bäderpark“ in Peißenberg einzurichten, scheint das Bad gerettet. Wie die Reha konkret gestaltet wird, bekamen die Bürger nun vorgestellt.

Peißenberg – Den Peißenbergern ist ihre „Rigi-Rutsch’n“ wichtig. Das wurde auch am Donnerstagabend bei der „Infoveranstaltung zur Zukunft der „Rigi-Rutsch’n“: Etwa 90 Bürger informierten sich in der Tiefstollenhalle darüber, wie die aussehen soll, die im „Freizeit- und Bäderpark“ in Kooperation mit der Krankenhaus GmbH entsteht.

Ingrid Haberl, die Chefin der Gemeindewerke, konnte, weil sie krank war, nicht dabei sein. Deswegen führte Rainhard Huber durch den Abend, der das Tochterunternehmen der Gemeindewerke leiten soll, das die ambulante Reha betreiben wird.

Der Gesundheitsökonom erläuterte auch, wie die Pläne dafür aussehen: Im Januar 2019 soll die ambulante Reha-Tagesklinik, die im Dachgeschoss des Bades entsteht, mit 30 Plätzen starten. Es sollen dort orthopädische Fachärzte arbeiten, ein Psychologe, Ergotherapeuten und Diätassistenten. Die Patienten, die in der Regel etwa 15 Tage in der Reha in Peißenberg verbringen, haben in der Regel orthopädische Erkrankungen und oft einen orthopädischen Eingriff hinter sich.

Wie diese Operationen aussehen können, bekamen die Besucher des Infoabends unter anderem präsentiert: Der Orthopäde Dr. Thomas Löffler, der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, Dr. Florian Soldner, der Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie und der Chefarzt der geriatrischen Rehabilitation, Dr. Christian Sänger, berichteten von ihrer Arbeit.

Thomas Lippmann, der Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH, wetterte gegen die Gesundheitspolitik, die gegen die kleinen Krankenhäuser arbeite: „Immer auf die Kleinen“, laute das Motto, so Lippmann und schilderte den Überlebenskampf der kleinen Kliniken. Aus diesem Grund sei es umso wichtiger, sich im Gesundheitsbereich breit aufzustellen und die ambulante Reha ein Schritt dahin. „Ich bin ein großer Fan davon, dass Herr Huber hier die ambulante Reha macht“, sagte Lippmann.

Von Kathrin Hauser

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