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Das Interesse am Job-Speed-Dating war besonders groß

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Von: Kathrin Hauser

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Viel Trubel herrschte gestern Mittag in der Peißenberger Tiefstollenhalle, wo sich 45 Arbeitgeber aus der Region präsentierten.
Viel Trubel herrschte am Donnerstag Mittag in der Peißenberger Tiefstollenhalle, wo sich 45 Arbeitgeber aus der Region präsentierten. © Ralf Ruder

Eine volle Halle hatte das Team von „Neuorientierung null-acht 12“ für das Job-Event in Peißenberg angekündigt. Und in der Tat wuselte es zumindest beim ersten Teil der Ausbildungsmesse in der Tiefstollenhalle.

Peißenberg – „Es läuft gut“, sagte Veranstalterin Katharina Panholzer kurz vor dem Rundgang über die Ausbildungsmesse, bei dem sich auch der Peißenberger Bürgermeister Frank Zellner ein Bild vom Angebot in der Tiefstollenhalle machte, wo 45 Arbeitgeber aus der Region mit Ständen vertreten waren. „Der erste Durchgang beim Job-Speed-Dating ist schon gelaufen“, sagte Panholzer, die zusammen mit ihren Kolleginnen Sabine Ostermann und Nicola Schackmann die Agentur „Neuorientierung null-acht 12“ betreibt, die sich den Themen „Ausbildung“ und „Beruf“ verschrieben hat.

Das Interesse am Job-Speed-Dating sei bei Schülern groß gewesen, sagte Panholzer. Auch die Ausbildungsbetriebe, die in der Tiefstollenhalle vertreten waren, seien froh gewesen, wieder dabei sein zu können. Durch die Corona-Pandemie sei in den vergangenen eineinhalb Jahren vieles ausgefallen, was zur Berufsorientierung hilfreich sei. „Praktika waren zum Beispiel nicht mehr möglich“, sagte Panholzer: „Es ist toll, wenn man einfach wieder miteinander sprechen kann.“ Das gelte für die, die Ausbildungsplätze anbieten, als auch für die, die eine Ausbildung machen möchten. „Alle Beteiligten sind wahnsinnig froh, das sieht man auch an der Fülle der Aussteller und an der Menge der Besucher“, sagte Ostermann beim Messe-Rundgang.

Das bestätigte auch Thomas Hark, der Ausbilder bei der Firma „Zarges“ in Weilheim ist: „Wir suchen noch Auszubildende für nächstes Jahr.“ Deswegen sei seine Firma vor Ort: „Es ist gut, dass solche Messen wieder stattfinden.“ Dabei gelinge es leichter, Kontakt zu jungen Leuten zu knüpfen, die dann vielleicht als Auszubildende gewonnen werden könnten. Am „Zarges“-Stand konnten die Besucher eine kleine Spardose aus Metall fertigen.

Firmen in der Region suchen nach Auszubildenden

Firmen von „Aerotech“ aus Peißenberg über „Bremicker Verkehrstechnik“ aus Weilheim, die „MöbelCentrale“, „Roche Diagnostics“, „Schloss Elmau“ und die „Sparkasse Oberland“ bis hin zu „Xylem Analytics Germany“ waren bei der Ausbildungsmesse vertreten, die die Schüler klassenweise mit ihren Lehrern besuchten.

Zum ersten Mal erstreckte sich die Ausbildungsmesse über drei Veranstaltungsorte in der Marktgemeinde: Neben der Tiefstollenhalle dienten das Juze und Bürgerhaus „Flöz“ sowie der evangelische Pfarrsaal als Veranstaltungsorte, wo unter anderem Vorträge und Workshops angeboten wurden.

Ab 16 Uhr stand die Ausbildungsmesse auch den Eltern der Schüler offen, die ebenfalls die Möglichkeit hatten, sich über Ausbildungsberufe zu informieren und darüber, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl und der Suche nach der passenden Ausbildung unterstützen können.

Eine Spardose machte Frank Zellner (2.v.r.) mit Hilfe von Thomas Hark (r.). Sabine Ostermann (l.) und Katharina Panholzer begleiteten ihn.
Eine Spardose machte Frank Zellner (2.v.r.) mit Hilfe von Thomas Hark (r.). Sabine Ostermann (l.) und Katharina Panholzer begleiteten ihn. © Ralf Ruder

„Es ist für Peißenberg, für unsere Bürger, für unsere Betriebe und Schüler schön, dass so etwas hier angeboten wird“, sagte Zellner bei dem Rundgang über das Job-Event. Er freue sich, dass das Interesse bei Betrieben und unter den jungen Menschen so groß sei: „Ich sehe das als ein gutes Zeichen für die Firmen“, so der Bürgermeister.

Am Abend sollte sich bei der Job-Messe dann alles ums Thema „Beruf“ drehen. Dazu hatten sich 27 Aussteller aus verschiedenen Sparten angemeldet, wie zum Beispiel die „ADAC Vertriebsagentur“, „Frau und Beruf“, die „Krankenhaus GmbH“ und die „Ökumenische Sozialstation Oberland“. Neben dem Ausstellungsbereich in der Tiefstollenhalle waren verschiedene Vorträge geplant zum Beispiel über den Bewerbungsprozess.

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