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Ihnen gelang der bisher größte Vereinserfolg: (vorn von links) Andreas Stoß, Maximilian Zellner, (hinten von links Alois Kriesmair und Stefan Schwinghammer stiegen drei Mal in Folge auf. 

„Gut Holz“ Peißenberg

Zum 40. gibt‘s ein Sommerfest und ein Turnier

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Die Kegler von „Gut Holz“ feiern am Wochenende ihr Gründungsfest. Die Kegler haben zwar wenig Mitglieder, sind dennoch erfolgreich.

Peißenberg – Einen dicken Ordner hat Klaus Huber vor sich liegen. Darin: Zeitungsberichte aus mehreren Jahrzehnten. Sie alle erzählen von der Geschichte des Kegelns in Peißenberg – und die meisten drehen sich um den KSV Peißenberg und Umgebung. Kein Wunder, dort ist Huber zweiter Vorsitzender und Kassier. Und dass er seinen Ordner rausgesucht hat, hat freilich einen Grund: Der Verein wird 40 Jahre alt. Das feiern die Mitglieder am kommenden Samstag, 24. Juni. Um 10 Uhr beginnt ein Freundschaftsturnier in Huglfing, um 15 Uhr startet das Sommerfest im „Ammerstüberl“ in Peißenberg.

Die Geschichte des Kegelns geht in der Marktgemeinde eigentlich bis in die 1960er Jahre zurück. Der anfängliche Kegelverein schloss sich bald dem TSV Peißenberg an, wurde dort eine eigene Sparte. Doch es kam zu Reibereien unter den Mitgliedern, unter anderem wegen der Beiträge. „Wir wollten aus dem TSV raus“, sagt Huber. Und so spalteten sich einige Mitglieder ab, sie taten sich wiederum mit vier anderen Vereinen zusammen – und gründeten den KSV, dem prompt 77 aktive und 32 passive Mitglieder angehörten. Das war 1977. Sechs Herrenmannschaften und zwei Damenmannschaften waren damals im Spielbetrieb. „Seitdem haben wir kontinuierlich an Mitgliedern und Mannschaften verloren“, sagt Vorsitzender Josef Schmid mit Bedauern in der Stimme.

Abgeschrieben ist der KSV aber längst nicht. Erfolge verzeichnen die derzeit 15 Aktiven trotzdem. Um die zu finden, muss Huber in seinem Ordner nicht weit zurückblättern. Die erste Männermannschaft – es gibt noch eine zweite und ein gemischtes Team – stieg zuletzt drei Mal in Folge auf. „Das waren die absoluten Höhepunkte“, schwärmt Schmid. In der kommenden Saison dürfen die Männer in der Bezirksoberliga ran. „Das ist eine positive Entwicklung, so erfolgreich waren wir schon lange nicht mehr“, sagt der KSV-Chef.

Zwei Dinge aber treiben den KSV trotzdem um. Zum einen die fehlende Bahn in Peißenberg. Seit 2010 kegelt der Verein in Huglfing. „Dort sind wir gut untergekommen“, sagt Schmid. Aber eine eigene Bahn, ein richtiger Heimvorteil, das wäre schon was. Denn damit ließe sich gleich ein zweites Problem beheben: Der KSV hat keinen Nachwuchs, logistisch ist es zu umständlich, Unter-18-Jährige immer nach Huglfing zu bringen. „Wir haben keine Jugendmannschaften mehr, seitdem es keine Bahn mehr in Peißenberg gibt“, sagt Schmid.

Er ist der dritte Vorsitzender, den der KSV seit seiner Gründung hat. „Nur drei Vorstände in 40 Jahren, das ist was. Das zeigt, dass die Mannschaft passt“, sagt er. „Das macht mich stolz.“

Und deshalb soll der Verein auch ordentlich gefeiert werden. Beim Freundschaftsturnier treten Huglfing und der TSV Peißenberg, mit dem der KSV laut Schmid nun eine „freundschaftliche Konkurrenz“ pflegt, an. Das vierte Team im Bunde ist die KSG Köllerbach aus dem Saarland. Seit ein Spieler dieses Vereins vor rund 25 Jahren beruflich nach Bayern kam und für den KSV kegelte, sind die Mannschaften befreundet. Und Freunde lädt man schließlich zu einer Geburtstagsfeier ein.

Das Programm

am Samstag, 24. Juni: 10 Uhr, Kegelbahn Huglfing: Freundschaftsturnier mit 4er-Mannschaften: KSG Köllerbach, TSV Peißenberg, Gut Holz Eberfing, KSV Peißenberg; ab 15 Uhr, Ammerstüberl Peißenberg: Sommerfest mit obligatorischem Dreikampf (Stoßbuddeln, Dart, Ringewerfen).

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