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Haben ihre gute Laune behalten – auch beim Unkrautjäten: Helga Steif (li.) und Marianne Hell.

Vorbeigeschaut in Peißenberg

Gute Nachbarschaft im Bergmannsviertel:   „Man hilft sich, wo’s halt geht“

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Helga Steif und Marianne Hell kennen sich schon lange. Sie waren schon als Kinder Nachbarinnen. Heute unterstützen sie sich bei vielem - sogar beim Unkrautjäten.

Peißenberg – Auch wenn Helga Steif und Marianne Hell gerade dabei sind, Unkraut zu entfernen: Die beiden Frauen lassen sich ihre gute Laune von dieser mühsamen Arbeit nicht verderben. „Wir haben schon sechs Kübel gefüllt“, sagt Marianne Hell. Vor allem Disteln, Löwenzahn, jede Menge Nacktschnecken und „so ein Gewächs, das so greislig wuchert“, sind in den Eimern gelandet. Nun haben die beiden Nachbarinnen fast den ganzen Kiesstreifen, der sich um das Grundstück von Helga Steif an der Lärchenstraße in Peißenberg zieht, vom Unkraut befreit: „Wir haben schon eine schöne Strecke hinter uns“, sagt die 75-Jährige. Dass sich die beiden Frauen das Unkraut vorgenommen haben, passierte eher spontan: „Plötzlich stand sie mit dem Kübel da“, erzählt Helga Steif. Sie habe es im Kreuz und könne sich nicht mehr so gut bücken. „Man hilft sich, wo’s halt geht“, sagt Marianne Hell: In ihrem Viertel in der Marktgemeinde stehen viele Bergmannshäuser und der Zusammenhalt sei besonders groß, weil sich die meisten, die hier leben, schon seit vielen Jahren kennen.

Auch Marianne Hell und Helga Steif haben schon als Mädchen miteinander gespielt. Auch damals waren sie schon Nachbarinnen. Inzwischen haben sie die Häuser von ihren Eltern übernommen. Auf ihren blühenden Garten ist Marianne Hell besonders stolz. Sie ist davon überzeugt, dass das Unkrautjäten nicht nicht nur dafür taugt, dass es ums Haus hübscher ausschaut, sondern auch die Gesundheit fördert: „Das hält jung, wie die Gartenarbeit überhaupt“, sagt Marianne Hell. Dann haben die beiden Frauen keine Zeit mehr, am Gartenzaun zu plaudern, schließlich gilt es noch einen Rest Unkraut zu beseitigen. 

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