Haushalt 2018 

„Peißenberg kann durchatmen“

Einstimmig hat der Peißenberger Gemeinderat die Haushaltssatzung 2018 angenommen.  „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so  Kämmerer Michael Liedl.

Peißenberg – Auch Bürgermeisterin Manuela Vanni fand in ihrer Rede lobende Worte für den Plan, der mit über 21,3 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und mit 7,6 Millionen Euro im Vermögenshaushalt der höchste Kommunaletat sei, „der in Peißenberg je aufgestellt worden ist“, so Vanni. Besonders lobte sie, dass es gelungen sei, einen Haushalt aufzustellen, der ohne Kreditaufnahme auskommt. „Das bedeutet, dass wir ab dem heutigen Tag mit der Umsetzung der Projekte weitermachen beziehungsweise beginnen können“, sagte die Bürgermeisterin. Es sei ein gutes Signal an die Peißenberger, dass sich ihr Ort weiter entwickeln würde. Peißenberg könne durchatmen, was die Finanzen angehe.

Sie freue sich, dass durch die ambulante Reha der Erhalt der „Rigi-Rutsch’n“ „und zwar mit den Angeboten ,Freibad’, ,Sauna’ und ,Kursen’“, für die nächsten Jahrzehnte gesichert scheine.

Die Bürgermeisterin hob einige Punkte hervor, die ihrer Ansicht nach für die Entwicklung des Ortes wichtig sind und ihre politische Handschrift tragen. Für den Erwerb von Grundstücken stehen im Haushalt 875 000 Euro zur Verfügung. Peißenberg werde in den nächsten Jahren wachsen und es sei wichtig, dieses Wachstum mitzugestalten. Wichtig seien auch „Kultur“, „Breitensport“ und „Freibad“, die mit 1,3 Millionen Euro aus dem Verwaltungshaushalt gefördert würden. „Ich denke, dies kann sich auch oder gerade im Verhältnis zu anderen Kommunen sehen lassen“, so Vanni.

Priorität hätten zudem die Bereiche „Schulen“ und „Betreuungsmöglichkeiten“: „Beste Förderung unserer Kleinsten ist Grundvoraussetzung für unsere Zukunft“, sagte die Bürgermeisterin.

Sie bedankte sich beim Gemeinderat und bei der zweiten Bürgermeisterin Sandra Rößle für die gute Zusammenarbeit und beim Kämmerer und dessen Stellvertreter Erich Gehrmann für die „hervorragende Arbeit.“

Im Anschluss an die Haushaltsrede der Bürgermeisterin nahm Robert Halbritter (SPD) im Namen aller Fraktionssprecher Stellung zum Haushalt. Er stimmte nicht mit in das Lob über die guten Zahlen ein: „Die Gründe dafür liegen in den vielen Projekten, die verschoben wurden“, sagte er.

Kathrin Hauser

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Robert Schlesinger

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