Ein NHS-Mitarbeiter hält eine Dosis des Corona-Impfstoffs von Pfizer im Impfzentrum des Gloucestershire Royal Hospital in der Hand
+
Die Impfungen sollen demnächst auch in Schongau und Penzberg erfolgen.

Briefe an Senioren werden nächste Woche verschickt

Impfung: Standorte bald auch in Schongau und Penzberg

  • Sebastian Tauchnitz
    vonSebastian Tauchnitz
    schließen

Sobald genügend Impfstoff verfügbar ist, sollen nach Angaben von Landrätin Andrea Jochner-Weiß an einzelnen Tagen auch Impfungen in Penzberg und in Schongau angeboten werden. Damit soll den Bewohnern der beiden Regionen die durchaus erschwerliche Fahrt nach Peißenberg erspart werden.

Landkreis – In Penzberg soll die Außenstelle des Impfzentrums Peißenberg in den Containern neben dem Krankenhaus eingerichtet werden, sagte die Landrätin am Freitagnachmittag auf Anfrage der Heimatzeitung. Penzbergs Bürgermeister Stefan Korpan hatte zuvor öffentlich gemacht, dass eine solche Außenstelle in Penzberg eingerichtet werden soll.

Lesen Sie auch: Querdenker versuchten, sich im Peißenberger Impfzentrum einzumieten

Er hatte auch angekündigt, dass Mitarbeiter der Stadtverwaltung bei Bedarf Verwaltungsaufgaben im Rahmen der Impfungen übernehmen könnten. Landrätin Jochner-Weiß lehnte das aber dankend ab: „Vorerst können die Johanniter, die das Impfzentrum betreiben, diese Aufgaben selbst leisten.“ In Schongau soll die Impf-Außenstelle in der Bereitschaftspraxis im Krankenhaus eingerichtet werden, sagte sie weiter.

Auch interessant: Impfmuffel in den Pflegeheimen - warum lassen sich so wenige Mitarbeiter impfen?

Jochner-Weiß kündigte an, dass alle, die älter als 80 Jahre und daher jetzt schon impfberechtigt sind, im Laufe der kommenden Woche angeschrieben werden sollen. In den Briefen soll dann auch gleich auf die Möglichkeit, auch einen Termin in Penzberg oder Schongau vereinbaren zu können, hingewiesen werden. In Weilheim ist nach derzeitigem Stand der Planungen keine Außenstelle geplant. Die Entfernung nach Peißenberg, wie die Johanniter seit Ende Dezember das Impfzentrum im ehemaligen Krankenhaus betreiben, sei zumutbar, so die Landrätin.

Lesen Sie auch: Ausbleibende Impfstofflieferungen: Landrätin bittet um Geduld

Auch interessant

Kommentare