Herbert Zoch bietet in Peißenberg Mediation an. 

Herbert Zoch über sein Angebot in Peißenberg 

„Mediation macht sehr viel Sinn“

Der Mediator Herbert Zoch bietet in Peißenberg seit kurzem die Möglichkeit, Konflikte konstruktiv zu lösen. 

Peißenberg – Mit Unstimmigkeiten und Konflikten kennt sich Herbert Zoch aus. Als Leiter und Geschäftsführer von verschiedenen Unternehmen, unter anderem der „Bayerischen Berg-, Hütten- und Salzwerke AG“ (BHS) in Peißenberg und der „Verlagsgruppen Weltbild GmbH“ in Augsburg, hatte er es immer wieder mit Konflikten zu tun. Dabei hat der Peißenbergerdie Mediation kennengelernt, einen Weg, Streitangelegenheiten konstruktiv beizulegen. Davon war der 64-Jährige so begeistert, dass er sich zum Mediator ausbilden ließ und nun selber Mediationen anbietet und durchführt, seit kurzem auch in Peißenberg für Peißenberger.

-An wen richtet sich Ihr Angebot?

An alle, die Konflikte haben. Ich kann alles mediieren. Ob das Nachbarn sind, oder Verwandte, die sich in Erbschaftsstreitigkeiten befinden, ob es Streit im Beruf gibt zwischen Chefs und Angestellten oder Partnern, die einen Konflikt haben. Wobei in diesem Fall oft eher eine Paartherapie das Richtige ist. Da verweise ich dann aber an einen Therapeuten.

-Kostet Ihr Angebot etwas?

Nein, nicht direkt, die Mediation ist mein Hobby im Ruhestand. Sie zahlen das, was es Ihnen nach Abschluss der erfolgreichen Mediation wert war. Ich hatte während meiner Berufstätigkeit so viel mit Streit zu tun und habe dabei erfahren, dass Mediation sehr viel Sinn macht. Und wenn es dann gelingt, dass sich der Konflikt einvernehmlich lösen lässt, ist das sehr befriedigend. Das ist meine Motivation für die Mediationen, die ich hier anbiete. Bei Wirtschaftsunternehmen ist ein Honorar für die Mediation üblich.

-Wie sind Sie auf diese Art der Konfliktlösung gestoßen?

Ich hatte gegen Ende meiner Berufslaufbahn ein Schlüsselerlebnis: Ich musste für das Unternehmen, für das ich tätig war, Filialen schließen, was natürlich mit vielen Konflikten verbunden war. Mit mediativem Ansatz ist es gelungen, eine für alle Parteien verträgliche Lösung zu finden. Das fand ich so gut, dass ich beschlossen habe, Mediator zu werden.

-Wie läuft eine Mediation grob umrissen ab?

Sie beginnt mit einem Beratungsgespräch, in dem abgeklopft wird, ob eine Mediation in Frage kommt. Dann werden die Themen gesammelt, die zum Streit geführt haben. Es werden die Fakten geklärt und dann wird hinterfragt, welche Interessen und Bedürfnisse im Konfliktfall eine Rolle spielen. Das Ziel dabei ist, dass die Streitenden in Kontakt zueinander kommen und Verständnis füreinander entwickeln. Diese Phase geht dann in ein Brainstorming über, durch das Lösungsvorschläge entstehen. Damit bahnt sich auch schon die Einigung an. Diese kann dann noch fixiert werden, indem eine schriftliche Vereinbarung getroffen wird.

-Was gefällt Ihnen an diesem Prozess?

Das Gefühl, jemandem wirklich geholfen zu haben, gerade, wenn es eine blöde Situation war. Eine Mediation ist eine herausfordernde Aufgabe, die Spaß macht und – wenn das Ergebnis stimmt – auch äußerst befriedigend ist.

Wer einen Konflikt lösen will und sich für eine Mediation interessiert, kann sich unter zoch@a-h-effekt-mediation an Herbert Zoch wenden. Die Mediationen können im Peißenberger Rathaus, in Zochs Büro in Peißenberg oder bei den Interessenten zu Hause stattfinden. Nähere Informationen finden sich auch auf der Homepage des Peißenberger Mediators unter www.a-h-effekt-mediation.de.

Kathrin Hauser

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