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Haben einen gemeinsamen Plan: (vo. li.) Ingrid Haberl, Reinhard Huber und Thomas Lippmann. 

In der „Rigi-Rutsch‘n“

Pläne für Reha nehmen Gestalt an

Das Projekt „Ambulante Reha“ in der Peißenberger „Rigi-Rutsch‘n“ wird konkreter.  Patienten sollen dort im Schnitt 15 Tage therapiert werden.

Peißenberg– Die Pläne für die ambulante Reha, die in rund einem Jahr im Peißenberger Freizeit- und Bäderpark „Rigi-Rutsch’n“ eröffnet werden soll, nehmen langsam Gestalt an. Welche, das erläuterten gestern bei einem Pressegespräch im Peißenberger Rathaus die Leiterin der Peißenberger Gemeindewerke, Ingrid Haberl, der Gesundheitsökonom Reinhard Huber, der Geschäftsführer der Gesellschaft werden soll, die das ambulante Rehazentrum trägt, und Thomas Lippmann, der Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH. Damit steht nun fest, dass die Krankenhaus GmbH als strategischer Partner mit im Boot ist, wenn im kommenden Jahr in die Peißenberger „Rigi-Rutsch’n“ ein Rehazentrum einzieht.

„Wir sind uns in allen Eckpunkten einig und haben alle Zustimmungen beisammen“, verkündete Haberl gestern. Heuer soll ein Tochterunternehmen der Peißenberger Gemeindewerke gegründet werden, bei dem die Krankenhaus GmbH als strategischer Partner 25,1 Prozent der Anteile hält. Die restlichen 74,9 Prozent halten die Gemeindewerke. Die Krankenhaus GmbH hat zwar ein Mitspracherecht, am Gewinn ist sie aber nicht beteiligt. Wenn die anvisierten 570 Fälle pro Jahr in die Reha kommen, soll dieser bei 500 000 Euro liegen.

Die Patienten, die vor allem aus Peißenberg und dem Landkreis aber auch aus einem weiteren Umkreis in die Reha in die Marktgemeinde kommen sollen, verbringen im Schnitt 15 Tage in der Einrichtung. Sie werden zu Hause abgeholt und können sich in der Einrichtung auch verpflegen. „Ein externer Caterer wird Mahlzeiten anbieten“, sagt Haberl. 44 Rehaplätze sollen in der „Rigi-Rutsch’n“ zur Verfügung stehen.

Der Bäder- und Saunabetrieb soll aber nicht unter der Reha leiden – im Gegenteil. Die Sauna soll 365 Tage im Jahr offen bleiben und das Innenbecken, das in den nächsten Wochen wieder geöffnet wird, soll wieder für Schulklassen, Vhs-Kurse und Freizeitschwimmer zur Verfügung stehen. „Man kann mit so einer Anlage eine Menge machen“, sagte Haberl.

Kathrin Hauser

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