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Ausgezeichnet: Vereinsvorsitzender Wolfgang Dörfler (l.) und Laudator Stefan Reichhart (r.) mit den geehrten Vereinsmitgliedern (v.l.) Marianne Wintermeier, Paul Speer, Gerhard Rischbeck, Reinhold Stoß und Eugen Pogorel.

100 jahre bienenzuchtverein peissenberg

„Motoren und Lokomotiven“

Peißenberg - Groß gefeiert hat der Bienenzuchtverein Peißenberg sein 100-jähriges Bestehen. Und Reinhold Stoß und Gerhard Rischbeck wurden zu Ehrenvorsitzenden ernannt. 

Gründungsmitglieder können wir ja wohl keine mehr ehren“, scherzte Franz Vollmaier, der Vorsitzende des Verbands der Bayerischen Bienenzüchter, als beim Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des Peißenberger Bienenzuchtvereins (wir berichteten) verdiente Mitglieder ausgezeichnet wurden – allen voran Reinhold Stoß und Gerhard Rischbeck. Die beiden Vereinsurgesteine wurden aufgrund ihrer „bienenfleißigen Arbeit“ zu Ehrenvorständen ernannt. Laudator Stefan Reichhart würdigte seine Vereinskollegen als „Motoren und Lokomotiven“ der Peißenberger Bienenzüchter: „Dass unser Verein so lebendig ist, ist den beiden zu verdanken.“

Stoß stand von 1986 bis 2013 an der Führungsspitze des Bienenzuchtvereins. Vor allem die Einrichtung des Bienenlehrstands im Pfarrhofgarten von St. Johann und die Kooperation mit der benachbarten Grundschule geht auf seine Initiative.

Rischbeck wiederum war unter anderem federführend für die Erstellung der 1000 Seiten dicken Vereinschronik. Auch verfügt der studierte Ingenieur über ein ausgeprägtes Fachwissen rund um die Bienenzucht, das er bei Vorträgen auch überregional weitergibt. „Er ist experimentierfreudig, vorausschauend und hat sich an der ökologischen Bienenzucht ausgerichtet“, so Reichhart über Rischbeck. Ebenfalls geehrt wurden für ihr Engagement in der Imkerei Marianne Wintermeier, Paul Speer und Eugen Pogorel. Das Trio bekam von Vollmaier die silberne Ehrennadel des Bayerischen Bienenzüchterverbands überreicht. 

jep

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