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35 Musiker umfasste die Knappschaftskapelle Peißenberg beim Konzert. 

Konzert der Knappschaftskapelle Peißenberg

Bunt gemischt und überzeugend

Peißenberg -  Die Knappschaftskapelle Peißenberg bot bei ihrem Frühjahrskonzert ein kurzweiliges Programm. Und Ehrungen gab es auch.

Vier Ehrungen für langjähriges Musizieren konnte Max Kriesmair (links), Bezirksleiter des Musikbundes von Ober- und Niederbayern, bei dem Frühjahrskonzert der Knappschaftskapelle Peißenberg vornehmen. Für 25 Jahre am Schlagzeug wurde (von links) Markus Boos ausgezeichnet. Klarinettist Florian Walser, Trompeter Martin Wiedemann und Tenorhornist Anton Baudrexl erhielten Urkunde und Nadel für jeweils 15 Jahre aktives Musizieren. Mit im Bild sind auch der Vorsitzende Martin Lindauer und sein Stellvertreter Wolfgang Reichhart.

Zu ihrem Frühlingskonzert hatte die Knappschaftskapelle Peißenberg alle Freunde der Blasmusik in die Tiefstollenhalle eingeladen. Nachdem das Jugendblasorchester Murnau und der Peißenberger Nachwuchs die Besucher begeistert hatten, kamen die 35 Musiker der Knappschaftskapelle auf die Bühne. Die Musik war – wie bei Blasmusik-Konzerten inzwischen üblich – bunt gemischt. Den Auftakt bildete der „Kaiserin Sissi“-Marsch, der dank Dirigent Wilhelm Binder durch exakte Einsätze und Rhythmuswechsel überzeugte. Auch die darauffolgende, anspruchsvolle Ouvertüre gelang bestens. Weitere Werke wie die Filmmusiken zu dem amerikanischen Feuerwehrfilm „Backdraft“, dem Zeichentrickfilm „Findet Nemo“ oder die Polka „Von Freund zu Freund“ sorgten für ein kurzweiliges Programm. Rund drei Monate hatten die Musiker einmal wöchentlich rund zwei Stunden lang für diesen Auftritt geprobt. Eintrittsgeld wurde nicht verlangt, dafür aber um eine Spende für den Umbau des neuen Probenraums gebeten.

gro

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