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Ein Teil der Straße zwischen Paterzell und Peißenberg wird ab Dienstag erneuert.

Zwischen Paterzell und Peißenberg

Kreisstraße für mehrere Wochen gesperrt

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Der Zustand der Kreisstraße zwischen Paterzell und Peißenberg ist schlecht - deshalb wird die Fahrbahn erneuert. Dafür ist eine Sperre nötig.

Paterzell/Peißenberg – Die Kreisstraße zwischen Paterzell und Peißenberg soll schrittweise ausgebaut werden. Nun gehen die ersten Arbeiten los, wie das Staatliche Bauamt Weilheim mitteilt. Ab kommenden Dienstag, 10. Oktober, ist die Straße deshalb voll gesperrt – voraussichtlich bis 1. Dezember.

Denn dann wird im Bereich des Segelflugplatzes der Fahrbahnbelag erneuert. Der Bauabschnitt beginnt am südlichen Ortsausgang von Paterzell und reicht bis zur Gemeindegrenze nördlich von Fendt. Je nach Wetter können die Arbeiten auch länger als geplant dauern.

Die Umleitung erfolgt von Peißenberg kommend über den Schlagberg nach Zellsee und umgekehrt. Paterzell ist von Zellsee aus erreichbar.

Im Frühjahr oder Sommer des kommenden Jahres soll die Ortsdurchfahrt in Paterzell erneuert werden. Weitere Bauabschnitte stehen dann in den kommenden Jahren an.

Die Gesamtkosten für die Arbeiten in diesem und im kommenden Jahr belaufen sich laut Staatlichem Bauamt auf rund 2,1 Millionen Euro. Die Kosten für das Vorhaben trägt der Landkreis – er kann aber auf Zuschüsse hoffen.

Vom Tisch ist hingegen, dass sich die Marktgemeinde Peißenberg an den Ausbaukosten beteiligen muss. Über diese „gute Nachricht“ informierte Bürgermeisterin Manuela Vanni den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Als die Straße Ende der 1980er Jahre zur Kreisstraße geworden war, hatte der damalige Bürgermeister Matthias Führler in einem Vertrag dem Landkreis zugesagt, dass die Gemeinde beim Ausbau 25 Prozent der Kosten übernehmen würde – denn schon damals war die Fahrbahn als sanierungsbedürftig betrachtet worden. Doch es passierte nichts. Nun wollte der Landkreis diese Absprache anfangs geltend machen. „Wir sind aber der Meinung, dass ein 30 Jahre alter Vertrag seine Gültigkeit in diesem Fall verwirkt hat“, sagte Vanni – und bekam vom Landratsamt mittlerweile auch recht.

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