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Bilder aus Peißenberg für Peißenberg: Otto Lentner (Mitte) hat drei weitere Werke an Manuela Vanni und Johannes Pfleger übergeben.

Offizielle Übergabe durch den Maler Otto Lentner

Drei neue Bilder für das Peißenberger Rathaus

Der 83-jährige Maler Otto Lentner hat der Marktgemeinde drei weitere Bilder für das Rathaus geschenkt. Auf ihnen zu sehen sind zwei Kirchen und eine Kapelle.

Peißenberg – „Ich male, was ich sehe“, sagt Otto Lentner – und was der bald 83-jährige Aquarellkünstler malt, das können seit ein paar Jahren Besucher des Peißenberger Rathauses an den Flurwänden sehen. Dort nämlich hängen im ersten Obergeschoss bereits fünf Werke des Hobbymalers – unter anderem mit Motiven der Knappenkapelle, der Tiefstollenhalle oder des Eberlhofs.

Am Donnerstag kamen weitere drei Bilder hinzu – und zwar „mit Zeugnissen der Vergangenheit, die sich nicht verändern“, wie Lentner bei der offiziellen Übergabe an Bürgermeisterin Manuela Vanni und Hauptamtsleiter Johannes Pfleger betonte. Der Kunstmaler bildete die Kapelle von St. Georg, die Friedenskirche und die St. Barbara-Kirche ab: „Ich liebe meine Heimat. Man kann alles über die Bauten identifizieren. Ein Dorf erkennt man am Kirchturm“, erklärte Lentner, der früher im Großhandel und dabei viel im Außendienst tätig war: „Ich bin viel in der Region herumgekommen und war immer beeindruckt von den Klöstern und den Bergen.“ Unzählige Motive hat Lentner per Aquarell festgehalten.

Sein Markenzeichen ist, dass er auf Detailtreue verzichtet und den Bildern einen speziellen Charakter verleiht. Lentner malt nicht von Fotos oder Skizzen ab, sondern hält sich an seine eigenen Erinnerungen und Wahrnehmungen: „Dadurch bin ich nicht an Kleinigkeiten gebunden und kann stattdessen mit dem Pinsel Gefühle transportieren.“

Die Kapelle von St. Georg und die Friedenskirche hat Lentner im vergangenen Herbst gemalt. Die St. Barbara Kirche hatte er schon länger im Fundus.

Und wie sieht’s mit weiteren Produktionen fürs Rathaus aus? Gut. Lentner befindet sich bereits auf Motivsuche: „Es ist noch nicht ganz klar – aber es wird auf alle Fälle etwas im Umfeld von Peißenberg sein“, verspricht der Künstler.

Bernhard Jepsen

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