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Unter anderem ist eine Erweiterung der BMX-Bahn bei der Alten Berghalde geplant. 

Gründung eines Arbeitskreises

Marktgemeinderat Peißenberg: Ideen für die Alte Bergehalde bündeln

Mit der Gestaltung der Alten Bergehalde in Peißenberg soll sich nun ein Arbeitskreis befassen. Unter anderem ist eine Erweiterung der BMX-Bahn geplant. 

Peißenberg – „Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann gründet man ‘nen Arbeitskreis“, heißt es im Volksmund. Nein, ganz so schlimm sieht es bezüglich der Gestaltungspläne für das Freizeitgelände auf der Alten Bergehalde nicht aus. Nach jahrelangen, mehr oder weniger ernst geführten Debatten liegt inzwischen ein breiter Pool an Ideen vor. Der Marktrat hat nun beschlossen, einen Arbeitskreis zu bilden, um die unterschiedlichen Vorschläge zu bündeln und bis Oktober ein realisierbares Gesamtkonzept vorzulegen. Den Moderationsprozess soll ein externer Fachplaner begleiten.

Entgegen einem früheren Fraktionsantrag der „Peißenberger Liste“ (PL) will sich die Gemeinde nun doch um Zuschüsse aus dem Förderprogramm „Stadtumbau-West“ bemühen. Die PL hatte argumentiert, dass die Beantragung von Finanzhilfen oft sehr aufwendig sei und zu zeitlichen Verzögerungen führen würde.

Laut Kämmerer Michael Liedl hat das als Fördergrundlage konzipierte „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) jedoch inhaltlich eine „wunderbare Dynamik“ entfaltet. Zudem geht es nicht mehr nur um die Umsetzung einzelne Projekte: „Unser Antrag hatte die Intention, etwas anzustoßen. Wir sind für alle Ideen offen. Es soll ein gemeinsames Projekt der Peißenberger werden“, erklärte Uli Mach (PL) in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Vereine werden beteiligt

Auch Stefan Rießenberger sprach von „super Ideen“, die inzwischen auf dem Tisch lägen. Nun aber müsse man bei der Umsetzung „Gas geben“ – „sonst debattieren wir 2028 immer noch rum“. Der Arbeitskreis soll unter anderem mit Vertretern des TSV Peißenberg, des Alpenvereins und des Motorsportclubs besetzt werden. Wie berichtet, plant der MC eine Erweiterung seiner BMX-Bahn und den Bau eines Trial-Parcours. Auf der Ideen-Liste stehen zudem ein Bewegungsparcours, ein Hochseilgarten respektive Baumwipfelpfad, eine Boule-Bahn, eine Waldbühne und ein behindertengerechtes Rundwegesystem.

Von der Marktverwaltung werden derzeit die Kosten für einen Verbindungssteg zwischen Tiefstollen sowie Alter und Neuer Bergehalde eruiert. „Das wird eine Grobkalkulation werden“, erklärte Bürgermeisterin Manuela Vanni auf Nachfrage. Auch eine kleinere Variante mit einem auf die beiden Halden beschränkten Brückenschlag über die Schongauer Straße werde bezüglich des zu erwartenden Kostenaufwands untersucht. Noch keine Auskunft gibt es laut Vanni von der Bahn, ob der Bau eines Verbindungsstegs über die Gleisanlagen zum Tiefstollen sicherheitstechnisch überhaupt möglich wäre.

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Ein „Wirtschaftsmodell der Zukunft“: Peißenberg wird Gemeinwohl-Ökonomie-Gemeinde. 

Bernhard Jepsen

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