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Ein Trümmerhaufen blieb nach dem Brand in der "Rigi-Rutsch'n" übrig.

Nach dem Brand

Hoffnung für Saunagäste der „Rigi-Rutsch’n“

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Weilheim - Nach dem Feuer in der "Rigi-Rutsch'n" können die Saunagäste auf eine Wiedereröffnung hoffen. Die Brandursache ist indes weiter unklar.

Seit dem 11. Februar ist in der Peißenberger „Rigi-Rutsch’n“ alles anders. Keine Badegäste plantschen im Wasser, kein Saunagast schwitzt in den Räumen. Seit dem Großbrand geht es nicht mehr um Freizeitspaß, sondern um Statikprüfungen, Aufräumen und Versicherungsfragen. Für Gemeindewerksleiter Günther Forster ist das keine leichte Zeit: „Mich schmerzt es in der Seele, dass wir eine nagelneue Sauna haben, die wir nicht nutzen können“. Vielleicht aber ändert sich das bald.

Denn Forster flatterte nun das Statikgutachten auf den Tisch. Und das besagt: Mit dem Stahlbeton ist alles in Ordnung. Das Haus ist nicht einsturzgefährdet. Deshalb können jetzt auch wieder eigene Mitarbeiter in das Gebäude, sie nehmen die Grundreinigung vor. Bis Anfang der Woche hatte zudem eine Spezialfirma ihre Aufräum- und Säuberungsarbeiten abgeschlossen.

Doch gerade im Badebereich steht noch viel Arbeit an. „Es muss noch eine Decke heruntergerissen und weggeräumt werden“, sagt Forster. Besonders der Bereich unter der Terrasse sei betroffen – die Wasserschäden sind groß. An den Wiederaufbau ist beim Badebereich noch nicht zu denken. Vielmehr geht es darum, Folgeschäden durch die Witterung zu vermeiden. Deshalb sollen alle Bereiche „niederschlagsfest gemacht werden“. Baden, gibt Forster zu, „ist definitiv noch überhaupt kein Thema“.

Anders sieht es für das Saunieren aus. „Wir werden versuchen, den Teilbereich der alten und natürlich auch die neue Sauna bald wieder zu öffnen“, sagt Forster. Einen genauen Termin kann er aber noch nicht nennen, „da vorher in jedem Fall noch Testläufe durchgeführt werden müssen“. Er hofft aber, dass es sich nur um Wochen und nicht um Monate bis zur Wiedereröffnung handelt.

Um die zu ermöglichen, müssen der intakte Sauna- und der beschädigte Badebereich voneinander getrennt werden. Dafür wurden in dieser Woche Holzwände aufgestellt, die die Besucher vom Eingangsbereich direkt zu den Umkleidekabinen der Sauna leiten. Probleme bereitet allerdings der Kassenautomat. „Der ist noch nicht einsatzbereit“, sagt Forster.

Dem kommen immer wieder Gerüchte über die Brandursache zu Ohren. „Daran beteilige ich mich nicht“, winkt er ab. Auch vom Polizeipräsidium gibt’s nichts Neues. Sicher stehe nur fest, dass der Brand in der Gaststätte – der „CariBar“ – ausgebrochen sei, heißt es. Die Ermittlungen sollen voraussichtlich in zwei Wochen abgeschlossen sein.  

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