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Bei der Vereidigung: Ursula Einberger (l.) mit Bürgermeisterin Manuela Vanni. 

Nachfolgerin von Jutta Geldsetzer

Zweite Runde für Einberger im Gemeinderat

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Ursula Einberger wurde als Peißenberger Markträtin vereidigt. Die 55-Jährige war 2014 für die SPD zur Wahl angetreten und hatte 1539 Stimmen geholt – damit ist sie erste Nachrückerin.

Peißenberg – Einberger sitzt  nicht zum ersten Mal im Gemeinderat. Bereits 2008 hatte sie ein Mandat ergattert, war aber nach drei Jahren freiwillig ausgeschieden – die Arbeitsbelastung in ihrem damals neu eröffneten Geschäft „PeissenBuch“ war zu hoch. Das sei nun kein Problem mehr. „Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team“, sagt Einberger. Deshalb wollte sie wieder in den Gemeinderat einziehen. 2014 klappte das noch nicht. „Da war ich schon enttäuscht“, gibt Einberger zu. Über die Chance nachzurücken freute sie sich nun umso mehr.

Bei der Nachfolge gab es allerdings kurz Verwirrung – ursprünglich hatte die SPD verkündet, dass Bernd Schewe das Amt übernimmt. Da Einberger kurzzeitig in Hohenpeißenberg lebte, hätte sie nicht Gemeinderätin werden können – doch als sie die Chance bekam, zog sie zurück nach Peißenberg.

Denn das SPD-Mitglied möchte sich aktiv in der Marktgemeinde einbringen, „etwas für den Ort tun“. Peißenberg „stirbt langsam. Es gibt immer weniger Geschäfte und wenig für Jugendliche“, sagt Einberger. Sie möchte helfen, „dass der Ort wieder lebendiger wird“.

Einberger ist heuer schon die Dritte, die im Gemeinderat nachrückt. Zuvor waren zwei Mitglieder der Fraktion CSU/Parteilose ersetzt worden. Auf Stefan Barnsteiner folgte Georg Hutter junior. Für Michael Hosse rückte Patricia Punzet ins Gremium. 

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