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Im April wurde die oberste Schicht im Sportgelände in Wörth aufgebracht. Mittlerweile ist der Umbau im Stadion angeschlossen.

Neue Tartanbahn wird mit Sportfest gefeiert

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Peißenberg - Die Aschebahn ist Geschichte, nun können Läufer auch in Peißenberg auf Tartanbelag trainieren. Das wird am Samstag, 23. Juli, sportlich gefeiert.

Die Leichtathleten des TSV Peißenberg sind glücklich. Endlich müssen sie nicht mehr auf einer Aschebahn ihre Runden drehen. Stattdessen umrahmt nun ein neuer, roter Tartanbelag mit vier durchgehenden Laufbahnen den Fußballplatz auf dem Sportgelände Wörth. Die Gerade auf der Seite der Glückauf-Halle umfasst sogar fünf Bahnen. Für die Hürdenläufer und Sprinter „ist es ein ganz anderes Springen und Laufen als früher“, schwärmt Sabine Osenberg, die die Jugendlichen ab der U16 aufwärts trainiert. „Aber nicht nur wir haben großen Gefallen daran“, sagt sie. Auch die Schulen und viele Freizeitsportler nutzen die Anlage. „So eine neue Bahn lädt ja auch dazu ein, darauf zu laufen“, findet die ehemalige Siebenkämpferin. Den Umbau des Stadions feiert die Abteilung am kommenden Samstag, 23. Juli, mit einem Sportfest, bei dem mehr als 100 Teilnehmer erwartet werden – und bei dem es Gegrilltes und Kuchen gibt.

Los geht’s um 9.45 Uhr mit Ansprachen von Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Bürgermeisterin Manuela Vanni. Denn Landkreis und Marktgemeinde haben den Umbau mitfinanziert. Dessen Kosten wurden im Vorfeld auf rund 656 000 Euro geschätzt – wie teuer er tatsächlich war, ist noch nicht bekannt. Laut Sonja Mayer vom Peißenberger Bauamt steht die Schlussrechnung aus. „Aber die Kosten sind im Rahmen geblieben“, sagt sie.

Das Geld wurde nicht nur in die Laufbahnen investiert. Auch die Segmente zwischen Rasenplatz und Laufbahn bekamen einen Tartanbelag. Es entstanden darauf ein Allwetterplatz für Volleyball und Basketball. Außerdem wurden Möglichkeiten für Diskus- und Speerwurf, Weit- und Stabhochsprung sowie Kugelstoßen geschaffen. Ebenfalls im Zuge der Arbeiten entstand eine neue Bewässerungsanlage für den Rasenplatz. Außerdem wurde die frühere Tribüne an der Westseite durch eine Rasenböschung mit Stahlbeton-Stufenanlagen ersetzt. Ende Juli 2015 hatten die Arbeiten für all das begonnen – nun, ein Jahr später, erstrahlt das Gelände in neuem Glanz.

Trainiert wurde bereits fleißig darauf – nun stehen beim Sportfest am Samstag auch Wettkämpfe an. Um 10.10 Uhr fällt der erste Startschuss – da schickt Bürgermeisterin Manuela Vanni die U12 auf einen 50-Meter-Sprint. Bis etwa 13.30 Uhr geht’s dann in Wörth sportlich zu. Voraussichtlich zehn Vereine werden dabei sein. Vom TSV Penzberg kommt sogar eine junge Sportlerin, die sich über 3000 Meter für die deutsche Meisterschaft der U16 qualifizieren will. Für die Sechs- bis Elfjährigen wurde zudem ein Teamwettkampf organisiert. „Und für die ganz Kleinen“, sagt Osenberg mit einem Schmunzeln, „gibt’s einen Pamperslauf.“

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