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Mitte August brachte Hans Hornauer neue Routen an der Decke an.  

In der Kletterhalle geht’s voran

Neue Wände, neue Routen

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In der Peißenberger Kletterhalle hat sich einiges getan, auf die Besucher warten neue Wände und Routen. Zur Wiedereröffnung soll es einen „Tag der offenen Tür“ geben.

Peißenberg – Sommerpause – das klingt nach Ausruhen. Doch für die Verantwortlichen in der Peißenberger Kletterhalle kann davon heuer nicht die Rede sein. Denn seit der Schließung im Juni hat sich einiges getan: Der verstellbare und der senkrechte Teil der Wand wurden wie geplant ausgetauscht – nun warten rund 140 Quadratmeter neue Kletterfläche auf die Besucher. Ein wenig müssen die sich aber noch gedulden. Die Wiedereröffnung ist für den 18. September geplant – bereits am Sonntag, 17. September, soll es einen Tag der offenen Tür mit Schnupperklettern geben.

Bis dahin aber haben die Helfer der Alpenvereinssektion Peißenberg noch immer gut zu tun. Beim Routenschrauben und -testen war am vergangenen Wochenende laut Hans Hornauer „Halbzeit“. Heißt: „Die leichteren Routen sind fertig, es folgen die schweren.“ Darüber hinaus müssen Sicherheitspunkte überprüft, Schrauben nachgezogen und einzelne Ecken noch gesäubert werden.

Den ursprünglichen Zeitplan für das 69.000-Euro-Projekt hatten Verzögerungen gleich zu Beginn ein wenig durcheinandergebracht. Der Hersteller konnte erst eine Woche später als geplant anreisen, zudem dauerten die Aufbauarbeiten länger als gedacht – und dann war nach Abbau der Gerüste erst einmal Putzen in der Halle angesagt, ehe die weiteren Aufgaben in Angriff genommen werden konnten: Unter anderem mussten laut Hornauer rund 2000 Schraublöcher mit den Schneideisen von Verschmutzungen befreit und „gängig gemacht“ werden. Dann wurden Details angepasst, damit der Übergang von der verstellbaren Wand zur Decke funktioniert. Und neue Sicherungen hat’s auch gebraucht. Erst dann konnten die ersten Routen angebracht werden. Viele farbige Punkte zieren nun bereits die neuen Wände – und werden wohl schon bald von Kletterern „erobert“.

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