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Billard nicht nur um 17 Uhr: Seit dem Umzug in die neuen Räume haben Wolfgang Stabbauer (3.v.re.) und Wolfgang Schaur (nicht im Bild) viele Besucher im Juze.

Neues Peißenberger Juze lockt viele neue Besucher

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Richtig viel los ist im Peißenberger Jugendzentrum, seit die Einrichtung ins neue Gebäude gezogen ist. Derzeit besuchen zwischen 90 und 100 Kinder und Jugendliche das neue Juze. Leiter Wolfgang Stabbauer und sein Mitarbeiter Wolfgang Schaur haben alle alle Hände voll zu tun.

Peißenberg – „Wir gehen wieder“, sagt ein Jugendlicher zu Wolfgang Schaur, der hinter der Theke steht und eine Pizza ofenfertig macht. Es ist Donnerstagnachmittag, kurz vor 17 Uhr. „Habt Ihr Training?“, fragt der Mitarbeiter des Jugendzentrums (Juze) den Teenager, der wie viele hier komplett schwarz gekleidet ist. Dieser bejaht und verabschiedet sich. Im gleichen Moment betreten zwei Mädchen und ein Bub das Gebäude, in dem es noch sehr neu riecht: nach Farbe, frisch geschnittenem Holz und Lack.

„Es ist ein Kommen und Gehen“, sagt der Leiter des Peißenberger Juze, Wolfgang Stabbauer. Die Zahl der Jugendlichen, die in der Einrichtung vorbeischauen, mal kürzer, mal länger dort bleiben, etwas spielen, essen und ratschen, habe sich auf 90 bis 100 eingependelt, sagt Stabbauer. Zahlen, von denen sie im Juze an St. Georgenweg zuletzt nur träumen konnten. Manche, die früher nur selten vorbeigeschaut haben, kommen jetzt regelmäßig, und es sind viele neue Besucher dazugekommen. Die zentrale Lage zwischen „Rigi-Center“, Bücherei und Bahnhof habe kürzlich sogar drei Senioren, die auf der Suche nach einer Gaststätte waren, ins Juze gespült, erzählt Stabbauer.

Matthias Höck (14), Mike Straubinger (15) und Yannik Laaber (16), die gerade eine Partie Billard spielen, sind auch ab und zu ins Juze am St. Georgenweg gegangen, seit dem Umzug in den Neubau, der gleichzeitig auch Bürgerhaus ist, kommen sie regelmäßig. „Wir sind jetzt öfter da“, sagt Matthias Höck. „Es ist nicht mehr so abgelegen“, ergänzt Mike Straubinger, so könne er auf kurzem Weg vom Skaterplatz ins Juze gelangen. „Ich find’s viel besser hier“, sagt Yannik Laaber. Dann widmen sich die Jugendlichen wieder ihrem Billardspiel. Der Billardtisch steht in dem großen hallenartigen Raum mit der hohen Decke und der Küche hinter der Theke, in den die Besucher automatisch gelangen, wenn sie das Juze besuchen. Zudem gibt es noch ein Büro, eine Abstellkammer und Zimmer, in denen die Playstation und die Tischtennisplatte aufgebaut sind.

Im Tischtennisraum hängt ein großer Fernseher an der Wand. Das Bild ist schwarz. „Wir haben noch kein Internet“, sagt der Leiter. Jetzt nach dem Umzug hätten sich ein paar Dinge herauskristallisiert, die noch verbessert werden müssten zum Beispiel der Hall im Konzertsaal. Vieles wie etwa die kahlen Wände verändere sich sich sicher mit der Zeit von alleine. „Das wächst von selber“, sagt der Juze-Leiter.

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