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Ortsdurchfahrt Peißenberg

Die Umgestaltung schreitet voran

Die Peißenberger Ortsdurchfahrt soll sicherer und an manchen Stellen verkehrsberuhigt werden. Im Zuge dessen wird an zwei Stellen an der Hauptstraße in den kommenden Wochen gebaut, wie Thomas Schamper vom Bauamt beim Ortstermin erläutert.

Peißenberg Die erste Maßnahme im Zuge der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Peißenberg, der Minikreisel, hat kräftig für Furore gesorgt. Nun stehen weitere Bauarbeiten an und Thomas Schamper vom Bauamt der Marktgemeinde hofft, dass die Veränderungen, die in den kommenden Wochen umgesetzt werden, nicht auf so viel Widerstand stoßen, wie der kleine Kreisel. „Wir picken uns immer einzelne Maßnahmen heraus, heuer sind es diese zwei Sachen“, sagt Schamper.

Begonnen wird mit der Umgestaltung der Hauptstraße vor dem Sportgeschäft in der leichten Kurve beim Krankenhaus, wo die Untere Hauptstraße abzweigt. Um den Verkehr an dieser Stelle zu entschleunigen und die Abzweigung und Einmündung übersichtlicher zu gestalten, soll hier eine Verkehrsinsel mit Querungshilfe in die Straßenmitte gebaut werden. Die Insel soll etwa vier Meter breit werden, die Querungshilfe soll eine Breite von etwa 2,50 Metern bekommen. Um die Insel wird die Straße verbreitert, sodass jede Fahrspur 3,75 Meter breit ist.

Gleichzeitig wird die Anschlussstelle der Unteren Hauptstraße in einem stumpferen Winkel ausgestaltet, indem dort eine neue, etwa 17 Quadratmeter große Grünfläche entsteht. „So kann man besser in die Straße einfahren und sieht besser“, sagt Schamper. Er rechnet damit, dass diese Arbeiten in etwa drei Wochen erledigt sind. In dieser Zeit müsse sicher immer wieder eine Fahrbahn gesperrt werden. „Das regeln wir mit Ampelschaltung“, so Schamper.

Die zweite Maßnahme, die im Rahmen der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt ansteht, betrifft die Anschlussstelle des Landeswegs an die Ortsdurchfahrt. Hier soll der nördliche Fahrbahnrand in Richtung Süden verschwenkt werden. Dadurch wird der Gehweg breiter und die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt verengt sich auf eine Breite von 5,50 Meter. „Dadurch haben wir eine Verkehrsberuhigung“, sagt Schamper. Damit wird automatisch auch der Einfahrtswinkel des Landeswegs in die Straße steiler „und die Ausfahrt besser“, so Schamper. Auch hier soll bei darf eine Ampel aufgestellt werden. Schamper rechnet damit, dass die Bauarbeiten an dieser Stelle eine Woche dauern.

Kathrin Hauser

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