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Jedes Detail hatten die Besucher bei den Modellbautagen in der Tiefstollenhallen in Peißenberg im Blick und bestaunten die liebevoll gestalteten Landschaften.
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Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
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Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
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Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
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Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
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Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
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Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
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Fasziniert von der Miniatur-Eisenbahn stellten die Kinder an diesem Bahnhof selbst die Weiche für den Zug.

9. Modellbautage in Peißenberg

Miniaturwunderland in der Tiefstollenhalle

Zugstrecken von nah und fern gab es am Wochenende in der Tiefstollenhalle zu bewundern. Dort fanden die 9. Modellbautage statt. Für die längste Fahrt sorgte die Strecke Württemberger mit 25,2 Metern.

Peißenberg – Die Modellbahn scheint in der Beachtung der Menschen „wiederzukommen“. Diesen Eindruck vermittelte das rege Interesse an den 9. Modellbautagen, die am Wochenende in der Tiefstollenhalle veranstaltet wurden. Fast wie beim „Miniaturwunderland Hamburg“ konnte man auch in Peißenberg eine kleine Europareise absolvieren. Heimatgefilde grüßten am Eingang, wo ein originalgetreuer Nachbau der Gleise von Bad Kohlgrub wartete, natürlich noch im Bauzustand vor der jüngsten Betonorgie. Auf der 17 Meter langen Nullspur-Anlage von Achim Sührig fehlte kein Detail.

Ein paar Meter weiter winkte ein geografischer Sprachwitz: Die Ammertalbahn. „Aber nicht die von hier“, erläuterte Stefan Speidel vom Modelleisenbahnclub Rottenburg bei Tübingen. Mit 25,5 Metern echter Streckenlänge sorgten die Württemberger für die längsten Fahr-Erlebnisse.

Mit weit kürzerem Gleis, dafür aber richtig weit weg gelegen war das Vorbild zur Anlage „Queensbridge“. Damit hat sich der Brite Derek Fell – „ich bin in Cornwall zur Schule gegangen“ – in seinem Wohnort Germering ein Stück „transportable Heimat“ geschaffen.

Transportabel waren alle der rund fünfzehn ausgestellten Anlagen. Dazu perfektionierten die Modellbahner die „Modulbauweise“. Nicht nötig war das Zerlegen für die „Dioramen“: unbewegte Landschaftsszenen, die als Grundfläche nur das Format eines großen Tabletts brauchen.

„Bei mir ist auch meine Frau Anneliese vom Modellbaufieber gepackt“, berichtete Magnus Samper aus Schwangau und deutete auf einen Glaskasten mit Hubschrauber, der von oben die Bäume an einem Gleis freischneidet – blinkende Lichter, helfende Arbeiter und echt wirkende Vegetation inklusive. „Eigentlich kommt sie vom Krippenbau. Nun war sie schon mehrfach Finalistin bei den Märklin-Dioramenwettbewerben.“

Ein Zwischending von Diorama und Anlage zeigte Roland Pollack. Bei ihm aber drehten immerhin die Wuppertaler Schwebebahn und ein winziger Radfahrer ihre Runden. Frau und Tochter hatte er als wartende Figuren an der Straßenbahn verewigt. „Das war deren ausdrücklicher Wunsch gewesen, und so habe ich sie auch immer dabei“, sagte der Münchner schmunzelnd.

Überhaupt wurde das Vorurteil, Modellbahner seien schrullig zurückgezogene Gestalten, weitenteils widerlegt. Jeder Aussteller – viele das erste Mal vor Ort – wollte etwas von seiner kleinen Welt erzählen und einige luden sogar dazu ein, einmal selber den Steuerknopf einer Lok zu bedienen.

Die gastgebenden Peißenberger vom Modelleisenbahnclub Pfaffenwinkel e.V. glänzten mit einer Ausstellung historischer Fotos der Schongauer Bahnlinie. Zum kaum mehr vorstellbaren Kohlezeitalter passte gleich daneben das „Betriebswerk Grimwaldenreut“. Darin hat der Gaißacher Johannes Finsterwalder mit zwei Mitstreitern ein atmosphärisch stimmiges, echt rußig wirkendes Dampflok-Biotop der 50er Jahre erschaffen. Nicht nur geografisch, auch in der Zeit konnte man also reisen. Ein echtes Vergnügen zum Fast-nicht-Sattsehen.

Mehr Fotos von den Modellbahntagen im Internet: www.weilheimer-tagblatt.de

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