1 von 13
Jedes Detail hatten die Besucher bei den Modellbautagen in der Tiefstollenhallen in Peißenberg im Blick und bestaunten die liebevoll gestalteten Landschaften.
2 von 13
Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
3 von 13
Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
4 von 13
Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
5 von 13
Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
6 von 13
Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
7 von 13
Bis ins kleinste Detail durchdacht waren die Modellbahn-Landschaften, die es in der Tiefstollenhalle zu sehen gab.
8 von 13
Fasziniert von der Miniatur-Eisenbahn stellten die Kinder an diesem Bahnhof selbst die Weiche für den Zug.

9. Modellbautage in Peißenberg

Miniaturwunderland in der Tiefstollenhalle

Zugstrecken von nah und fern gab es am Wochenende in der Tiefstollenhalle zu bewundern. Dort fanden die 9. Modellbautage statt. Für die längste Fahrt sorgte die Strecke Württemberger mit 25,2 Metern.

Peißenberg – Die Modellbahn scheint in der Beachtung der Menschen „wiederzukommen“. Diesen Eindruck vermittelte das rege Interesse an den 9. Modellbautagen, die am Wochenende in der Tiefstollenhalle veranstaltet wurden. Fast wie beim „Miniaturwunderland Hamburg“ konnte man auch in Peißenberg eine kleine Europareise absolvieren. Heimatgefilde grüßten am Eingang, wo ein originalgetreuer Nachbau der Gleise von Bad Kohlgrub wartete, natürlich noch im Bauzustand vor der jüngsten Betonorgie. Auf der 17 Meter langen Nullspur-Anlage von Achim Sührig fehlte kein Detail.

Ein paar Meter weiter winkte ein geografischer Sprachwitz: Die Ammertalbahn. „Aber nicht die von hier“, erläuterte Stefan Speidel vom Modelleisenbahnclub Rottenburg bei Tübingen. Mit 25,5 Metern echter Streckenlänge sorgten die Württemberger für die längsten Fahr-Erlebnisse.

Mit weit kürzerem Gleis, dafür aber richtig weit weg gelegen war das Vorbild zur Anlage „Queensbridge“. Damit hat sich der Brite Derek Fell – „ich bin in Cornwall zur Schule gegangen“ – in seinem Wohnort Germering ein Stück „transportable Heimat“ geschaffen.

Transportabel waren alle der rund fünfzehn ausgestellten Anlagen. Dazu perfektionierten die Modellbahner die „Modulbauweise“. Nicht nötig war das Zerlegen für die „Dioramen“: unbewegte Landschaftsszenen, die als Grundfläche nur das Format eines großen Tabletts brauchen.

„Bei mir ist auch meine Frau Anneliese vom Modellbaufieber gepackt“, berichtete Magnus Samper aus Schwangau und deutete auf einen Glaskasten mit Hubschrauber, der von oben die Bäume an einem Gleis freischneidet – blinkende Lichter, helfende Arbeiter und echt wirkende Vegetation inklusive. „Eigentlich kommt sie vom Krippenbau. Nun war sie schon mehrfach Finalistin bei den Märklin-Dioramenwettbewerben.“

Ein Zwischending von Diorama und Anlage zeigte Roland Pollack. Bei ihm aber drehten immerhin die Wuppertaler Schwebebahn und ein winziger Radfahrer ihre Runden. Frau und Tochter hatte er als wartende Figuren an der Straßenbahn verewigt. „Das war deren ausdrücklicher Wunsch gewesen, und so habe ich sie auch immer dabei“, sagte der Münchner schmunzelnd.

Überhaupt wurde das Vorurteil, Modellbahner seien schrullig zurückgezogene Gestalten, weitenteils widerlegt. Jeder Aussteller – viele das erste Mal vor Ort – wollte etwas von seiner kleinen Welt erzählen und einige luden sogar dazu ein, einmal selber den Steuerknopf einer Lok zu bedienen.

Die gastgebenden Peißenberger vom Modelleisenbahnclub Pfaffenwinkel e.V. glänzten mit einer Ausstellung historischer Fotos der Schongauer Bahnlinie. Zum kaum mehr vorstellbaren Kohlezeitalter passte gleich daneben das „Betriebswerk Grimwaldenreut“. Darin hat der Gaißacher Johannes Finsterwalder mit zwei Mitstreitern ein atmosphärisch stimmiges, echt rußig wirkendes Dampflok-Biotop der 50er Jahre erschaffen. Nicht nur geografisch, auch in der Zeit konnte man also reisen. Ein echtes Vergnügen zum Fast-nicht-Sattsehen.

Mehr Fotos von den Modellbahntagen im Internet: www.weilheimer-tagblatt.de

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Weilheim
Wegen Kirschen: Frau bremst plötzlich - und löst Mega-Unfall aus - Fotos
In Weilheim auf der B2 bremste eine Frau am Donnerstag plötzlich, weil sie eine Schale Kirschen verloren hatte. Sie löste mit dem unbedachten Manöver einen schweren …
Wegen Kirschen: Frau bremst plötzlich - und löst Mega-Unfall aus - Fotos
Weilheim
Französische Woche 2018 in Weilheim: Die besten Bilder vom Eröffnungs-Donnerstag
Alle Jahre wieder steht Weilheim Anfang Juli ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Seit Donnerstag heißt‘s wieder: Französische Woche am Marienplatz! …
Französische Woche 2018 in Weilheim: Die besten Bilder vom Eröffnungs-Donnerstag
Weilheim
Mehr als 500 Weilheimer demonstrieren gegen die AfD - die Bilder
Mehr als 500 Weilheimer demonstrieren gegen die AfD-Veranstaltung am Dienstag. Die Bilder oben zum Durchklicken.
Mehr als 500 Weilheimer demonstrieren gegen die AfD - die Bilder
Bilder vom letzten Tag des Bezirksmusikfests in Peißenberg
„Wir erleben heute eine weiß-blaue Blasmusik-Sternstunde“, sagte Friederike Steinberger, geschäftsführende Vizepräsidentin des Musikbundes von Ober- und Niederbayern …
Bilder vom letzten Tag des Bezirksmusikfests in Peißenberg

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.