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Die Umwelt-AG der Realschule siegte beim Wettbewerb „Sauberhaftes Peißenberg“. 

1000 Euro waren der erste Preis beim Wettbewerb

Umwelt-AG der Realschule siegt bei „Sauberhaftes Peißenberg“

Sie hatte auch eine Idee zur Säuberung der Ammer: die Umwelt-AG der örtlichen Realschule, die den Wettbewerb „Sauberhaftes Peißenberg“ gewonnen hat.

Peißenberg – „Es liegt schon ziemlich viel Müll in Peißenberg herum“, beklagt Bürgermeisterin Manuela Vanni. Doch wie kann man die Bevölkerung gezielt auf das Problem aufmerksam machen? Darum ging es beim Wettbewerb „Sauberhaftes Peißenberg“, der von der Peißenberger Bürgervereinigung vor einem halben Jahr im Marktrat initiiert wurde. Die Teilnehmer sollten plakative Kampagnen gegen Müllverschmutzung entwickeln. Elf Vorschläge gingen im Rathaus ein, die besten drei, die von einer Jury aus Markträten gekürt wurden, bekamen nun Geldpreise überreicht.

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Den ersten Platz heimste die Umwelt-AG der Peißenberger Realschule ein. Die Schützlinge von Lehrerin Elfi Knissel entwarfen Aufklärungslogos zur richtigen Müllentsorgung, außerdem entwickelten sie eine Bauanleitung für eine quergespannten Netzfangvorrichtung über die Ammer. Die Holzkonstruktion könnte angeschwemmte Plastikteile aufsammeln und so zur Gewässerpflege beitragen.

Platz zwei ging an den CSU-Ortsverband Peißenberg für seinen „Umweltkoffer“

Für den ersten Platz durften sich die Schüler über 1000 Euro freuen. Der Betrag soll in neue Umweltprojekte gesteckt werden. Aktuell basteln die Schüler unter anderem an speziellen Wachstüchern, die als Ersatz für Pausenbrotpapier oder Plastiktüten verwendet werden sollen. Der zweite Platz ging an den Peißenberger CSU-Ortsverband, der einen „Umweltkoffer“ zusammengestellt hatte. Darin finden sich Utensilien und Erklärungen zu verschiedenen Themen wie „Recycling“, „Mülltrennung“ und „Umweltstandards“. Ihren Gewinn in Höhe von 500 Euro wollen die Christsozialen in die Produktion weiterer „Umweltkoffer“ investieren. Vor allem die örtlichen Schulen und Kindergärten sollen mit einem Exemplar ausgestattet werden. Den mit 300 Euro dotierten dritten Preis holte sich Sabine Albrecht, die Bilder von bekannten Peißenberger Motiven zeichnete und dokumentierte, wie sauber es zum Beispiel rund um die Knappengedächtniskapelle auf der Neuen Bergehalde aussehen könnte. Jedes Bild wurde auch mit einem kleinen Sprüchlein (etwa „Ich bin die Ammer und kein Mülleimer“) versehen.

Bürgermeisterin Vannis Fazit zum Wettbewerb „Sauberhaftes Peißenberg“: „Ich hoffe, dass sich das Thema ‘Müllvermeidung‘ in den Köpfen der Bürger festsetzt. Ein Ort, wo kein Müll rumliegt, das wäre das Ziel.“

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