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Wegen der Corona-Krise verzögert sich die Eröffnung der Rigi-Rutsch’n.

Peissenberg

Rigi-Rutsch’n: Bis zum Saisonstart dauert‘s noch

  • Bernhard Jepsen
    vonBernhard Jepsen
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Eigentlich sollte am Freitag, 15. Mai, in der „Rigi-Rutsch’n“ die Sommersaison beginnen. Doch wie von den Gemeindewerken bereits vermutet, kann der Termin aufgrund der Corona-Krise nicht eingehalten werden.

Peißenberg – Laut Gemeindewerksleiterin Ingrid Haberl ging man beim Kommunalunternehmen (KU) davon aus, dass ein Badebetrieb frühestens ab Juli möglich sein würde. Hoffnung macht nun aber, dass in einigen Bundesländern bereits im Juni die Freibäder öffnen sollen.

„Wir müssen jetzt abwarten, ob sich Bayern den Corona-Lockerungen anschließt“, erklärt Haberl. Konkrete Informationen würden dem KU von den zuständigen Behörden respektive Verbänden noch nicht vorliegen. Auch darüber, unter welchen hygienischen Auflagen ein Badebetrieb möglich wäre, könne zum aktuellen Zeitpunkt nur spekuliert werden.

Rigi-Rutsch‘n: Derzeit laufen Instandsetzungsarbeiten

Die „Corona-Zwangspause“ nutzen die Werke derzeit für Instandsetzungs- und Umgestaltungsarbeiten auf dem Freibadgelände. Unter anderem wurden die Schwallwasserbecken saniert, Fliesenschäden an den Schwimmbecken beseitigt und an der südlichen Front des Betriebsgebäudes neue Scheiben eingesetzt.

Des Weiteren steht die Erneuerung der Sonnenschutz-Markisen auf dem Programm. Auch soll das Freigelände etwas umgestaltet und der Zugang zum Volleyball-Platz neu gestaltet werden. „Wir versuchen, die Zeit sinnvoll zu nutzen“, berichtet Haberl. Etwa eine Woche Vorlauf bräuchten die Freibad-Mitarbeiter, um das Bad betriebsbereit zu machen: „Wir stehen in den Startlöchern“, so Haberl.

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