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Noch geht nix: Der Bolzplatz an der Glückauf-Halle ist immer noch für die Öffentlichkeit gesperrt. Grund ist ein entsprechender Passus in der derzeit gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. 

Peissenberg

Darum sind die Bolzplätze in der Marktgemeinde noch gesperrt

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Die Kinderspielplätze sind in Peißenberg wieder geöffnet, doch die Bolzplätze und der Skaterpark sind noch gesperrt. Warum das so ist, erklärt das Ordnungsamt.

Peißenberg – Die gute Nachricht für Kinder und Eltern hievte die Marktgemeinde auf die erste Seite ihrer Website: Die Kinderspielplätze in Peißenberg sind – wie im gesamten Freistaat – wieder geöffnet. In der „Vierten Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ findet sich unter Paragraf 10 der entsprechende Passus. Weiterhin gesperrt sind dagegen die Bolzplätze an der Glückauf-Halle und nahe des Guggenbergs sowie der Skaterplatz auf der Neuen Bergehalde. Die genannten Einrichtungen „gelten als Freizeitanlagen“, sagt Andreas Fischer vom Ordnungsamt. Und solche haben gemäß Paragraf 11 der Verordnung weiterhin geschlossen zu sein.

Freizeitanlagen sind anders zu behandeln als Kinderspielplätze

Der Besuch eines Spielplatzes ist in Corona-Zeiten an besondere Auflagen geknüpft. So dürfen sich Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen dort aufhalten, „wobei die begleitenden Erwachsenen angehalten sind, jede Ansammlung zu vermeiden und auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten“, so die Marktgemeinde. Die Bolzplätze und der Skaterplatz werden hingegen „vor allem von Jugendlichen aufgesucht“, so Fischer. Und die wollen ja in der Regel keine Aufsicht haben. Da somit keine Kontrolle möglich ist, ob die Jugendlichen die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, sind derartige Anlagen noch gesperrt. Eine Gemeinde kann angesichts der Infektionsschutzverordnung auch nicht einfach selbst entscheiden, ob sie einen Bolzplatz zur Benutzung freigibt oder nicht.

TSV Peißenberg nutzt Sportanlagen wieder für Trainingsbetrieb

Die Sportanlagen des TSV Peißenberg werden (auf den Freiflächen) seit dieser Woche wieder für den Trainingsbetrieb genutzt. Dort ist es allerdings so, dass der Verein der Marktgemeinde erst ein Konzept vorlegen musste, wie er die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen gedenkt. Ein Baustein ist unter anderem eine lückenlose Dokumentation, wer wann und mit wem zusammen trainiert hat. Wenn kein Trainingsbetrieb herrscht, „sind die Anlagen abgesperrt“, sagt Fischer. Auch das ist ein Unterschied zu einer Anlage wie Bolzplatz oder Skaterpark. 

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