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Stars spielten für „Sternstunden“ in Peißenberg. 

Peißenberg:  Eishockey-Stars spielen für „Sternstunden“

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Das Eishockey-Benefizspiel der „Gasoline-Gang“ gegen das „Sternstunden-Team“ hat am 1. Weihnachtsfeiertag rund 500 Besucher in die Eishalle nach Peißenberg gelockt.

Peißenberg „Für das schlechte Wetter ist das sehr gut“, freute sich Bettina Naumann vom Sternstunden-Team über die Vielzahl an Zuschauern. Sie sammelte am Eingang zusammen mit einigen Helfern Spenden und verkaufte Hartgummi-Scheiben für das „Puckwerfen“. Die Idee, zum zweiten Mal ein „Legenden-Spiel“ für den guten Zweck zu veranstalten, hatte die „Gasoline-Gang“ aus Peißenberg, die bereits im Vorjahr zusammen mit dem SC Forst ein Benefizspiel zugunsten der Nachwuchsarbeit veranstaltet hatte. Franco Colle, der Vorsitzende der „Gasoline-Gang“ stand selbst zusammen mit einigen bekannten Eishockey-Cracks für das Team der „Benzin-Bande“ auf dem Eis.

Unter anderem DEL-Profi Thomas Oppenheimer trug das schwarze „Gang-Trikot“. „Zuletzt machte ich mit 14 oder 15 Jahren ein Spiel in Peißenberg, danach war ich nur noch bei Publikumsläufen hier“, freute sich der 31-Jährige über die Rückkehr in seinen Heimatort.

Beim von Volksschauspieler Markus Neumaier und Stefan Zenger zusammengestellten Sternstundenteam standen mit Rick Böhm, Manfred Schuster oder Christian Curth einige ehemalige Nationalspieler auf dem Eis. Dazu kamen unter anderem mit Andy Raubal, Florian Zeller, Daniel Jun, Jürgen Simon oder auch dem Peißenberger Sepp Staltmayr Spieler dazu, die zusammen weit über 1000 Partien in der DEL absolviert haben. Mit Torhüter Michael Resch und Oldie Wolfgang Obermeier trugen zudem weitere Lokalmatadore aus der Marktgemeinde das Trikot des BR-Auswahlteams. Die „Sternstunden-Truppe“ zeigte sich zu Beginn auch richtig torhungrig. Ihre deutliche Führung begann dann aber zu bröckeln. „Uns geht die Luft aus“, gestand Obermeier mit einem Grinsen. Die jüngere Mannschaft der „Gasoline-Gang“ um Ty Morris vom EC Peiting, die auf den verletzten Simon Maier vom ECP sowie auf Marco Pfleger und Lubor Dibelka – beide waren im Training ihres DEL2-Clubs Bad Tölz gefordert – verzichten mussten, bekamen so ab dem zweiten Drittel Oberwasser.

Tor für Tor holte die von Trainerlegende Ignaz Berndaner betreute Truppe auf, bis sie letztlich mit einem 9:7 Erfolg vom Eis ging. Das Ergebnis der Freundschaftspartie, bei der die TSV-Eiskunstläufer in der Drittelpause eine Vorführung absolvierten, war aber letztlich Nebensache. Für die Sternstunden-Aktion kamen am Ende 2560 Euro zusammen. „Das ist ein ordentlicher Betrag“, freuten sich anschließend alle Beteiligten.

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