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Auch Vorführungen - wie hier im Möbelhaus „Palmberger“ - gehörten zu „Samstag bis 8“.

Peißenberg: Holpriger Start für „Samstag bis 8“

„Es war ein holpriger Start, der irgendwann mal auf eine Teerstraße kommt“, sagte Hubert Nold über die erste Veranstaltung der Gewerbetreibenden in der Marktgemeinde unter dem Motto „Samstag bis 8“. Mit Aktionen in Geschäften, einem Flohmarkt und mit Bewirtung durch die Vereine versuchte man, eine neue Attraktion zu kreieren, was im Großen und Ganzen gelang.

Peißenberg – Zur langen Liste der Aktionen in den verschiedenen Geschäften gehörten der Projektstart „1000 Bäume für Peißenberg“, eine Schuhmacher-Vorführung, Unterhaltung mit dem Volkschor und die Präsentation von verschiedenen Produkten. Die Segelflieger stellten sich vor, es gab Lesungen, einen Mützen-Workshop, Linedance, eine Modenschau, Bogenschießen, eine Hüpfburg, Musik und zudem eine Menge Schmankerl.

„Es war auf alle Fälle eine nette Idee, damit endlich mal was los ist“, freute sich Ingrid Daffner vom „Pfotenstadl“ über die Aktion. Sie hatte in ihrem Geschäft eine kleine Hundemodenschau mit Hunden ihrer Kunden organisiert. „Es war vielleicht nicht optimal organisiert. Vielleicht müsste man die Aktionen mehr zusammenfassen, damit sich nicht alles verläuft“, so Daffner über den Aktionstag.

Ähnliche Stimmung herrschte auch auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße, etwa im „FitLife“. „Die Idee ist sehr gut, und wir sind auch auf alle Fälle wieder dabei, wenn es eine Neuauflage gibt“, so Dennis Halim. Allerdings wünscht auch er sich, dass man das Ganze örtlich mehr konzentriert, damit der Zulauf größer wird.

Guter Dinge war gegen 18 Uhr das Jugendrotkreuz, dass vor der Buchhandlung „PeissenBuch“ seine Station aufgebaut hatte. Dort gab es Gegrilltes und Getränke. Außerdem konnten Kinder malen und spielen. „Ich denke, gegen Abend kommen noch mehr, das Wetter war einfach zu schön, da haben viele noch im Garten gearbeitet“, so Daniel Illich, stellvertretender Leiter des Jugendrotkreuzes. Auch er sieht die Problematik des „Straßendorfs“ ohne eigentlichen Ortskern, weshalb sich die Besucher stark verteilten.

Zufrieden zeigten sich die Flohmarktverkäufer, die ab Mittag im Bereich der Schongauer Straße ihre Waren feil boten. Dort, wo auch Hubert Nold ins Partyzelt zum 30-Jährigen seiner Firma einlud, war ein Stück Straße gesperrt.

„Ich bin mittelmäßig zufrieden“, so Nold, der die ganze Aktion unter dem Motto „Einkaufen, Bummeln, Genießen“ ins Leben gerufen hatte. „Der Start war nicht schlecht, aber das Zeitfenster zur Organisation war eben sehr eng.“

Nold hatte sich mehr vom Flohmarkt erhofft, und auch mehr Besucher wären aus seiner Sicht schön gewesen, zumal das Wetter gut mitspielte. „So etwas muss eben einmal gestartet werden und dann wachsen“, so seine Meinung. 

Bianca R. Heigl

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