Eine Corona-Impfung wird in den Oberarm verabreicht.
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In Peißenberg kann man sich am 10. Juli 2021 auch auf dem Flohmarkt impfen lassen.

Johanniter bauen Impfzelt auf der Moosleite auf

Impfung beim Flohmarktbummel

  • Sebastian Tauchnitz
    VonSebastian Tauchnitz
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Auf dem traditionellen Flohmarkt auf dem Moosleite-Festplatz in Peißenberg werden am Samstag, den 10. Juli, von 7 bis 14 Uhr neben Kunst und Kram auch Corona-Schutzimpfungen angeboten.

Peißenberg - Wie der Leiter des Impfzentrums Peißenberg, Christian Achmüller, auf Anfrage der Heimatzeitung bestätigte, werden die Johanniter beim Flohmarkt präsent sein und dort Corona-Impfungen anbieten – ohne Anmeldung, ohne Termin und ohne vorherige Terminvergabe. Mehr als den Personal- und den Impfausweis braucht man nicht, um geimpft zu werden.

„Wir wollen ausprobieren, wie so ein extrem niederschwelliges Angebot angenommen wird“, so Achmüller. Deswegen bietet das Impfzentrum den Schutz auch in zwei „Geschmacksrichtungen“ an. Für alle, die schon nach einer Impfung als „vollständig geimpft“ gelten wollen, gibt es den Impfstoff von „Johnson & Johnson“, wer einen mRNA-Impfstoff wünscht, muss zwar einen Termin zur Zweitimpfung vereinbaren, kann sich aber dafür eine Dosis Biontech abholen. „Schönwetter-Günter“ habe ihm versprochen, dass es nicht regnet, meinte Achmüller und bezog sich dabei auf den Organisator des Flohmarkts, Günter Fiebig. Dennoch: „Wir können ganz schwer einschätzen, wie groß der Andrang wird. Deswegen sind wir vorerst mit einem mobilen Team und einem Impfarzt vor Ort. Sollte der Andrang zu groß sein, haben wir einen zweiten Arzt in Rufbereitschaft und können jederzeit noch Impfstoffe aus dem Impfzentrum holen“, verspricht Achmüller. Ihm geht es darum, Angebote zu entwickeln, um möglichst viele Menschen zur Impfung zu bewegen. Allerdings mag er noch nicht so weit gehen wie die Impfzentren in den benachbarten Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Landsberg. Dort hat man die Terminvergabe nahezu oder vollständig eingestellt. „In den kommenden Tagen haben wir noch ziemlich viele Termine vergeben“, so Achmüller. Und er könne sich durchaus vorstellen, terminfreie Tage in jeder Woche anzubieten. „Wir wollen aber auch weiter anbieten, dass man einen festen Termin vereinbaren kann, an dem man sich planbar und ohne die Gefahr größerer Wartezeiten impfen lassen kann“, so Achmüller.

Zudem soll in Zukunft an verschiedenen Tagen jeweils ein anderer Impfstoff angeboten werden, um die Planung zu erleichtern. An genauen Lösungen wird noch gearbeitet.

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