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Das neue Bayernligateam der Peißenberger Eishackler, darunter die tschechischen Neuzugänge Dominik Novak (vorne, Mitte) und Daniel Arnost (hinten rechts). 

Bayernligateam der Eishackler 

Mannschaftspräsentation der Eishackler: Ein Mittenwalder und ein Surflehrer

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Rund 250 Besucher kamen zur Vorstellung der neuen Eishackler-Truppe. Im Bayernligateam setzt man, wie schon in den letzten Jahren, auf bewährte Kräfte. 

Peißenberg Oberligist Sonthofen stellte seine Mannschaft heuer im Hallenbad vor. Eine Teampräsentation am oder im Schwimmbecken wäre auch bei den Peißenberger Eishacklern in der benachbarten „Rigi Rutsch’n“ möglich gewesen. Der Bayernligist bevorzugte am Samstag bei der Vorstellung der neuen Truppe jedoch die trockene Variante auf dem Platz vor der Eishalle. Rund 250 Besucher bevölkerten dabei das Areal, um nach der Präsentation der sieben Nachwuchsmannschaften das neue Bayernligateam in Augenschein zu nehmen.

Neu ist jedoch nur ein kleiner Teil des Teams, da die Eishackler wie schon in den letzten Jahren im Schwerpunkt auf bewährte Kräfte setzten. Ehe die Fans einen Blick auf die neuen Gesichter werfen konnten, hatte Kapitän Florian Barth noch eine gute Kunde parat. Sein Bruder Max, der eigentlich aufhören wollte, weil der Fahrtstress von seinem Wohnort Vaterstetten zu groß ist, macht jetzt doch weiter. „Im Urlaub hat er sich dazu entschieden, und er hat auch schon mittrainiert“, erklärte Florian Barth, da sein Bruder wie auch einige Teamkollegen auf einer Hochzeit weilte und nicht bei der Vorstellung dabei sein konnte.

Präsentation in gewohnt launischer Art

Auch Eishackler-Chef Norbert Ortner war berufsbedingt verhindert. Ansonsten war die Vorstandschaft der Sparte fast vollzählig vertreten. Der technische Leiter, Stefan Rießenberger, übernahm die Präsentation in seiner gewohnt launigen Art. Neuzugang Leo Zink verriet den Grund für seinen Wechsel aus Leipzig an die Ammer: „Ich wollte wieder zurück in die Heimat.“ Sächsisch war auch nicht sein Ding, gestand der Verteidiger. „In der Kabine sprachen wir Englisch“, so Zink lachend.

Stürmer Valentin Hörndl bekam Lob für sein Engagement bei der Eisbereitung. „Er ist der Mann der ruhigen Hand“, erklärte Rießenberger, nachdem Hörndl Teile der Werbung auf den Hallenboden gepinselt hatte. Florian Höfler, der im letzten Jahr zu den Eishacklern kam, gestand dass er Peitinger durch und durch sei. „Aber ich spiele gerne bei dieser tollen Truppe“, so Höfler. 

Birkner traut der Mannschaft einiges zu 

Moritz Birkner lehnte sich beim Saisonziel weit aus dem Fenster. „Warum nicht Meister werden“, traut er der Mannschaft einiges zu. Dazu bedarf es starker Importspieler, bei deren Vorstellung Rießenberger die größten Lacher erntete. „Der schaut für mich wie ein Mittenwalder aus“, meinte er zu Vollbartträger Dominik Novak. Dessen tschechischen Landsmann Daniel Arnost bezeichnete er als „Surflehrer“. Ungeachtet der Frotzeleien versprachen beide, die bisher nur das Stadion und das Fitnessstudio zu sehen bekamen, ihr Bestes für die Eishackler zu geben.

Ernsthaft wurde es zum Abschluss der 45-minütigen Vorstellungen auch bei der Einschätzung von Sepp Staltmayr. „Die Bayernliga ist noch enger zusammengerückt, deshalb wird es noch schwerer, unter die ersten Acht zu kommen“, meinte der Trainer. 

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