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Stoßen auf die nächste Faschingssaison an: (v.l.) Klaus Ressler, Mandy Thiele, Thomas Rößle und Andreas Schmid. 

Planungen bei „Frohsinn 2000“

Peißenberg: Zum Jubiläum eine Extraportion Fasching

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Die kommende Faschingssaison wird eine ganz besondere in Peißenberg: Der Faschingsverein „Frohsinn 2000“ feiert sein 20-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum gibt es besonders viel Fasching, eine Festschrift, zwei Prinzenpaare und tanzende Mütter.

Peißenberg – Der Peißenberger Faschingsverein „Frohsinn 2000“ hat sich viel vorgenommen für die kommende Faschingssaison – schließlich ist diese eine ganz besondere in der Marktgemeinde: Vor 20 Jahren wurde der Faschingsverein gegründet. Und zum Jubiläum gibt es in Peißenberg in dieser Saison besonders viel Fasching.

„Dancing Moms“ aus Peißenberg proben schon

Auch wenn der Fasching offiziell erst am 11. November startet in Peißenberg – für die rund 120 Gardetänzer und Gardetänzerinnen hat die Saison längst begonnen. Sie sind schon eifrig am Proben. Fürs Jubiläumsjahr hat sich zusätzlich zu den fünf schon existierenden Garden „Zwergerl“, „Mini-Dancers“, „Teenie-Dancers“, Prinzengarde und Männergarde noch eine sechste Formation zusammengetan: die „Dancing Moms“ – alles Mütter von Gardekindern. „Wir haben sechs Garden, über 120 aktive Tänzer und 270 Mitglieder, das ist unglaublich toll“, schwärmt der Vorsitzende des Vereins, Thomas Rößle.

Am 11. November, einem Montag, um 18.11 Uhr geht es dann richtig los mit der dieser Faschingssaison: Da übernehmen die Narren die Regentschaft im Peißenberger Rathaus. Zum Jubiläumsjahr wird es ein Kinder- und ein Erwachsenenprinzenpaar geben, das dann auch den Rathausschlüssel überreicht bekommt. Zu diesem Zeitpunkt soll auch die Festschrift zum 20-jährigen Jubiläum des Vereins fertig sein.

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Die heiße Phase wird dann am 11. Januar mit dem Schwarz-Weiß-Ball eingeläutet. Wer dort tanzen möchte, muss pünktlich zum Beginn des Kartenvorverkaufs am 3. Dezember bei der Zimmerei „Ressler“ sein, denn die Nachfrage ist inzwischen groß.

Es gibt wieder einen Kinderball und Gardetreffen und zum ersten Mal auch den bewährten Weiberfasching im Gasthof „Zur Post“, der bislang vom Frauenbund St. Johann veranstaltet wurde, unter der Regie von „Frohsinn 2000“. Trotz Stabswechsels bleibt eigentlich alles beim Alten: Für ausgelassene Stimmung sorgt die Band „Zwoaralloa“. Die Musiker werden wieder so ziemlich die Hähne im Korb sein, denn Männer sind beim Weiberfasching nach wie vor unerwünscht. Höhepunkt dieser Faschingssaison ist laut Rößle der große Umzug am Faschingssonntag. Auch dafür laufen die Vorbereitungen offensichtlich schon fleißig. Auch wenn das Programm umfangreich ist, Rößle sieht noch Luft nach oben: „Es steckt noch mehr Potenzial drin.“ In den 1960er und 1970er Jahren sei Peißenberg Faschingshochburg gewesen: „Und dahin wollen wir wieder zurück.“

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