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Bei Gleisarbeiten Kabel beschädigt: Das neue Kabel muss nun vor Ort aufwendig eingesetzt werden.

Beschädigtes Kabel wird gegen ein neues getauscht 

Telekom-Kunden müssen weiter warten

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Nichts geht mehr bei vielen Kunden der Telekom in Peißenberg. Seit Sonntagnachmittag sind an vielen Anschlüssen Telefon, Internet und Fernseher tot. Bei den Gleisarbeiten der Bahn wurde ein Kabel beschädigt.

Peißenberg – Die Peißenberger haben derzeit mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen: Seit Wochen fährt der Zug erst nur manchmal und dann gar nicht mehr in die Marktgemeinde und nun sind auch noch viele Leitungen tot.

Während es zumindest seit Beginn der Sommerferien einen relativ zuverlässigen Schienenersatzverkehr für Bahnkunden gibt, geht seit Sonntagnachmittag um 13.55 Uhr nichts mehr für viele Telekomkunden in Peißenberg. Wie die Pressestelle der Deutschen Telekom nun mitteilt, sind bei vielen Kunden sowohl Telefone als auch Internetanschlüsse als auch Fernseher gestört, sprich ohne Empfang. 

Auch Hausnotrufe sind betroffen

Besonders hart trifft es die Peißenberger, die Kunden der „Deutschen Telekom“ und mit einem Hausnotruf ausgestattet sind, denn der Notruf läuft über den normalen Telefonanschluss. Ist dort die Leitung tot, kann auch der Hausnotruf nicht funktionieren.

Wie viele Bürger der Marktgemeinde derzeit ohne Internet, Telefon und Fernseher auskommen müssen, kann die Pressestelle des Telekommunikationsunternehmens noch immer nicht genau sagen. „Die genaue Zahl der betroffenen Anschlüsse liegen uns nicht vor“, schreibt Pressesprecherin Karina Unruh.

Bei Bauarbeiten wurde ein Kabel beschädigt

Nachdem sich Techniker der Telekom am Montag auf die Suche nach dem Grund für den Ausfall gemacht haben, ist inzwischen aber die Ursache für die Großstörung klar: Bei den Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Weilheim und Schongau, deren Schwerpunkt in Peißenberg liegt (wir berichteten), wurde ein Kabel beschädigt.

Es bestehe ein Zusammenhang zwischen den Gleisbauarbeiten und der Netzstörung, so die Pressesprecherin der Telekom:„Das beschädigte Kabel wird gegen ein neues ausgetauscht.“ Doch ist wohl nicht so einfach. „Es muss aufwendig an beiden Seiten Ader für Ader verspleißt werden“, schreibt Unruh. Die aufwendigen Spleißarbeiten müsse der Telekom-Techniker in der Baugrube von Hand erledigen. 

Erst, wenn die einzelnen Adern alle wieder verbunden sind, kann laut Telekom wieder damit begonnen werden, die betroffenen Anschlüsse wieder in Betrieb zu nehmen. „Sind diese Arbeiten abgeschlossen, werden alle Anschlüsse einzeln hochgefahren“, schreibt Unruh.

Probleme beim Hochfahren möglich

Nach ersten Mitteilungen des Telekommunikationsunternehmens hieß es, dass die Störung am kommenden Freitag, 30. August, gegen 2 Uhr wieder behoben sein soll. Dennoch kann es wohl bei manchen Anschlüssen Probleme geben: „Treten bei einigen Kunden nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten weiterhin Anschlussstörungen auf, empfehlen wir Router und Telefone einmal vom Stromnetz zu trennen und dann wieder in Betrieb zu nehmen“, schreibt Unruh. 

Sei der Anschluss weiterhin gestört, sollten sich die Kunden beim Kundenservice unter Telefon 0800/3301000 melden.

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