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Gaben mit der Flyer-Präsentation den Startschuss für den Wettbewerb: (v.l.) Manuela Vanni, Melanie Attenberger und Andreas Fischer.

Die besten Vorschläge erhalten ein Preisgeld

Wettbewerb gegen die Umweltverschmutzung und für ein „Sauberhaftes Peißenberg“

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Im August hatte die Peißenberger Bürgervereinigung erfolgreich im Marktrat beantragt, einen Wettbewerb zur Entwicklung einer Kampagne gegen die Müllverschmutzung im Ort zu initiieren – und nun geht es an die Umsetzung.

Peißenberg – Bis zum 20. Dezember können unter dem Motto „Sauberhaftes Peißenberg“ Ideen und Vorschläge im Rathaus eingereicht werden. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von immerhin 1000 Euro. Feste Kriterien für den Wettbewerb gibt es nicht. 

Vorschläge kann jeder einreichen

Mitmachen können sowohl Einzelpersonen als auch Peißenberger Vereine, Institutionen und Schulen. Sie sollen Konzepte und Ideen entwickeln, wie man Bürger beispielsweise durch Plakate, Schilder oder über Social-Media-Kampagnen auf die ordnungsgemäße Entsorgung von Müll hinweisen kann. 

Auch Vorschlage zur generellen Müllreduzierung sind erwünscht: „Jeder kann seine Ideen spielen lassen. Und ich hoffe, dass vor allem an den Schulen daraus ein Projekt gemacht wird“, erklärte Bürgermeisterin Manuela Vanni bei einem Pressegespräch.

Bewertet werden die einzelnen Vorschläge von einer Jury, über deren konkrete Zusammensetzung noch entschieden werden muss. Neben Ordnungsamtsmitarbeiter Andreas Fischer wird dem Gremium aber sicher auch Melanie Attenberger angehören. 

Die besten drei Vorschläge erhalten ein Preisgeld

Die Mediendesignerin hat im Auftrag des Rathauses den Flyer für die Kampagne entworfen und wird auch noch einen kurzen Werbefilm für die Social-Media-Kanäle produzieren. Für die besten drei Vorschläge sind gestaffelte Preisgelder in Höhe von 1000, 500 und 300 vorgesehen. Mit der Umsetzung der eingereichten Ideen soll dann im kommenden Frühjahr begonnen werden.

Initiiert hatte den Wettbewerb die Peißenberger Bürgervereinigung, die im August einen entsprechenden Antrag im Marktrat eingebracht hatte. Auch Vanni findet es gut, die Bürger für die Müllproblematik zu sensibilisieren – gerade im Zusammenhang mit den Diskussionen um den Klimawandel: „Weggeworfener Müll beeinflusst auch das Klima“, betont Vanni – und: „Es muss in die Köpfe rein, dass gar nicht erst so viel Müll produziert wird.“

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