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Das Auto wurde bei der Kollision mit dem Zug zerstört.
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250 Insassen betroffen

Zug rammt Auto bei Peißenberg: Großeinsatz

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Auf der Bahnstrecke bei Peißenberg sind am Mittwoch in der Früh ein Zug und ein Auto kollidiert. Zwei Passagiere wurden leicht verletzt, der Fahrer des Autos schwer. Der Schaden beträgt rund 100.000 Euro.

Ein 63-jähriger Peißenberger fuhr auf der Forster Straße in Richtung Hohenpeißenberg. Am unbeschrankten Bahnübergang fuhr er nach bisherigem Ermittlungsstand trotz roten Blinklichts in den Gleisbereich. Zu diesem Zeitpunkt, um 6.58 Uhr,  näherte sich von links ein Zug der Bayerischen Regiobahn (BRB), welcher von Peißenberg in Richtung Weilheim fuhr. Der Wagen des Peißenbergers wurde an der Front vom Zug erfasst und einige Meter ins Gleis hineingeschoben.  Bei dem Zusammenstoß wurde der 63-Jährige  schwer verletzt. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallklinikum Murnau geflogen.

Bei der Notbremsung des Zuges nach dem Zusammenstoß wurden nach bisherigen Erkenntnissen vier Zuginsassen leicht verletzt, so die Polizei Weilheim. Der Zugführer wurde nicht verletzt. Der Schaden am Zug wird auf  55.000 Euro geschätzt, der  Schaden am Auto auf  45.000 Euro.  Es musste abgeschleppt werden. Der Zug konnte nach einer Überprüfung trotz stark beschädigter Front seine Fahrt langsam bis zum Bahnhof Weilheim fortsetzen. Die circa 250 Passagiere mussten nicht evakuiert werden. 

Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme durch Kräfte der Feuerwehr umgeleitet. Neben den Kräften der Polizeiinspektion Weilheim und der Bundespolizei waren noch die Feuerwehr Peißenberg mit 35 Personen, die Feuerwehr Weilheim mit 20 Personen, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Außerdem waren noch mehrere Notfallmanager der Deutschen Bahn und der Bayerischen Regiobahn für die Überprüfung der Gleisanlage, der Signalanlage und des Zuges vor Ort.

Schienenersatzverkehr eingerichtet

Die Züge fahren derzeit von Schongau bis Peißenberg sowie von Augsburg über Geltendorf nach Weilheim. Zwischen Peißenberg und Weilheim konnte die BRB umgehend Busse im Ersatzverkehr einsetzen.  Dr. Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn GmbH: „Wir sind schockiert über diesen erneuten Vorfall und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung. Und an alle Autofahrerinnen und –fahrer erneut der dringende Appell: Bitte beachten Sie im eigenen Interesse, im Interesse des Zugpersonals und im Interesse der Fahrgäste im Zug dringend die Signale an Bahnübergängen. Züge sind stärker und jeder Unfall ist einer zu viel.“ 

Der Unfall in Peißenberg ist der dritte innerhalb kurzer Zeit, bei dem Züge der BRB verwickelt sind.  Ein vollbesetzter Zug der Bayerischen Regiobahn hat am 19. September in Schongau bei der UPM-Werkseinfahrt einen Lastwagen gerammt. Der 44-jährige Lkw-Fahrer hatte an einem Bahnübergang das Blinklicht missachtet oder übersehen. Der Triebwagenführer und 17 Passagiere wurden leicht verletzt. 

Vier Menschen wurden einen Tag zuvor, am 18. September,  in Augsburg leicht verletzt. Ein Zug der BRB hatte zwischen Hauptbahnhof und Augsburg-Oberhausen einen rangierenden Zug gerammt. Sie waren an einer Weiche an den Längsseiten aneinandergeschrammt.

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