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Gut festhalten: Nico Krüger bei der Aufzeichnung der Sendung.

Ausstrahlung der Sendung am Samstag

„Ninja Warrior“: Nico Krüger (21) bei TV-Wettkampf dabei

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Peißenberg - Tausende wollten dabei sein, aber es gab nur 240 Plätze - einen davon ergatterte Nico Krüger. Der Peißenberger ist am Samstag bei "Ninja Warrior" auf RTL zu sehen.

Hoch hinaus kommen? Das ist genau Nico Krügers Ding. Er kraxelt Hallenwände und Felsen hoch – und manches Mal, da zieht er sich an einem Tau hoch bis zur Decke der Peißenberger Kletterhalle. Einfach nur mit Muskelkraft. Und aus Spaß. „Klettern ist einfach eine Gaudi“, sagt der 21-Jährige, der mit 14 diesen Sport für sich entdeckt hat. Eine ebenso große Gaudi ist es für Krüger, sich mit anderen zu messen. Das hat der Peißenberger kürzlich getan – und am morgigen Samstag, 16. Juli, können TV-Zuschauer sehen, wie’s lief. Denn da ist Krüger in der zweiten Folge der Show „Ninja Warrior Germany“ zu sehen, die ab 20.15 Uhr auf RTL läuft.

Die Sendung hat ihr Ursprünge in Japan, lief später auch in den USA. Dabei müssen die Teilnehmer einen Parcours überwinden – es geht um Kraft, Koordination und Geschick. Verschiedene Stationen gilt es zu meistern – unter anderem springen die Sportler auf schräge Plattformen, hangeln sich durch Netze und bezwingen bewegliche Leitern. Wer an einer Stelle patzt und ins Wasser fällt, ist raus. Ohne Erbarmen.

Krüger, der eine Ausbildung zum Kaminkehrer macht, kannte das Format von der Video-Plattform „Youtube“. Als er bei Facebook sah, dass es heuer erstmals eine deutsche Auflage der Show geben wird, war ihm klar: Da will ich dabei sein. „Ich fand das machbar, was die da machen“, sagt der 21-Jährige. Also meldete er sich für das Casting an und fuhr nach München. Er war einer von rund 7000 Sportbegeisterten, die um die 240 Plätze kämpften. „Im Casting ist es echt gut gelaufen.“ Krüger machte es besser als die meisten anderen Casting-Teilnehmer – und ergatterte eines der begehrten Tickets für die Wettkampfshow.

Die Konkurrenz bei dieser ist hart. Manch ein Teilnehmer flog sogar in die USA, um auf einem der dortigen Parcours zu trainieren. Für Krüger kam das nicht in Frage. „Ich habe mich nicht speziell drauf vorbereitet.“ Er hat einfach das gemacht, was er ohnehin liebt: Skateboardfahren und Klettern. Dazu einige Kraftübungen – und „Ninja Warrior“ konnte kommen.

Die Show wurde in Karlsruhe aufgezeichnet. Moderiert wird sie von Laura Wontorra, Frank Buschmann und Jan Köppen. Als Teilnehmer haben sich nicht nur Freizeitsportler angemeldet, unter anderem sind auch der ehemalige Fußballprofi David Odonkor und die dreifache Box-Weltmeisterin Nicole Wesner dabei, Letztere scheiterte übrigens nach wenigen Sekunden, wie bei der ersten „Ninja Warrior“-Folge am vergangenen Samstag zu sehen war.

Und Nico Krüger? Der erzählt, dass er mit seinem Trainer Harald Gref und seinem Bruder Timo an einem Donnerstag anreiste und am Freitagabend am Start des Parcours stand. „Es war echt cool“, sagt er. Ja, aber wie ging’s aus? Krüger verrät es nicht. Wer’s wissen will, muss fernsehen.

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