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Symbolfoto.

50-Jähriger  vor Gericht

Peißenberger soll Tochter missbraucht und bedroht haben

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Ein 50 Jahre alter Peißenberger muss sich vor dem Landgericht München II verantworten, weil er seine Tochter sexuell missbraucht und vergewaltigt haben soll. Auch drei Fälle der gefährlichen Körperverletzung werden ihm vorgeworfen. 

Peißenberg – Der Mann sitzt seit 22. September 2016 in Untersuchungshaft im Gefängnis München-Stadelheim. Er hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Der Start des Prozesses war holprig. Es entbrannte ein Streit, weil die Tochter als Nebenklägerin auftreten möchte. Die Verteidiger stellten schließlich einen Antrag auf komplette Aussetzung des Verfahrens. Das Gericht lehnte ab. Daraufhin stellten sie einen Befangenheitsantrag gegen die Berufsrichter, über den nun andere Richter entscheiden müssen.

Dennoch ließ die Vorsitzende Richterin der Jugendschutzkammer am Landgericht München II am Ende des ersten Prozesstages die Anklage verlesen. Darin erhebt die Staatsanwaltschaft schwere Vorwürfe gegen den Peißenberger. Im Zeitraum von Mitte April bis Mitte Juni 2016 schlief der Angeklagte mit seiner 14-jährigen Tochter im Wohnzimmer. Der Mann übernachtete wegen Streitigkeiten nicht mehr im elterlichen Schlafzimmer. Die Tochter hatte im April wegen eines Albtraums beim Vater übernachtet, der das auch weiterhin von ihr wollte.

Ab da ging er mehrfach mit ihr einkaufen und machte ihr viele Geschenke. In der Nacht vom 21. auf den 22. April 2016 soll der Angeklagte dann zu seiner Tochter gesagt haben, dass er eine Gegenleistung für die vielen Geschenke der vergangen Tage haben wolle. In der Folge soll er sich dann zum ersten Mal an ihr vergriffen haben. Die Anklage der Staatsanwaltschaft schildert ab diesem Zeitpunkt zahlreiche verschiedene sexuelle Übergriffe, bis das Mädchen schließlich zu seiner Großmutter zog. Als sich die Tochter im Laufe der Zeit weigerte, die sexuellen Übergriffe zu dulden, soll ihr Vater damit gedroht haben, ihren Hund zu treten oder totzuschlagen. In der Folge soll er sogar damit gedroht haben, dass er alle anderen Familienmitglieder im Haus töten werde, wenn sie ihn „nicht lieb habe“. Aus Angst soll das Mädchen nachgegeben haben. Außerdem wirft die Staatsanwaltschaft dem Peißenberger drei gefährliche Körperverletzungen vor. So soll er seine Tochter mit einem Holzscheit und einem Besenstiel geschlagen und ihr einen Gegenstand an den Kopf geworfen haben. Der Prozess dauert an.

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