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Eine Seitenwand für den neuen Aufzug wird montiert. Kirchenpfleger Heinz Engel (links im Bild) beobachtete in der vergangenen Woche die Arbeiten im Pfarrheim St. Barbara. 

Pfarrheim St. Barbara

Ab morgen fährt ein Lift zum Pfarrsaal

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Der Pfarrsaal St. Barbara ist seit langem einer der wichtigsten Veranstaltungsorte in Peißenberg. Doch bislang war er zum Beispiel für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar. Das ändert sich jetzt, denn das Pfarrheim im Ortsteil Wörth hat nun einen Aufzug.

Peißenberg – Ob für Kasperltheater, Filmvorführung oder Tanzabend – der Pfarrsaal im ersten Stock des Pfarrheims St. Barbara wird für viele Zwecke und von unterschiedlichen Veranstaltern genutzt. Barrierefrei zugänglich war er aber bisher nicht.

Beim monatlichen Seniorennachmittag für die gesamte Pfarreiengemeinschaft Peißenberg/Forst zwängten sich die Gäste bislang in den großen Gruppenraum im Erdgeschoss, wie Kirchenpfleger Heinz Engel erklärt. Das geschah, damit bei den Treffen auch Menschen dabei sein konnten, die nicht mehr die Treppe hinaufgehen können. Der Lift macht es möglich, dass die Seniorennachmittage künftig im Pfarrsaal stattfinden können, in dem es 200 Sitzplätze gibt.

Am vergangenen Freitag war der Aufzug bereits komplett aufgebaut, wie Engel berichtet. Doch einige elektronische Teile fehlten noch. Die Freigabe durch den TÜV steht aktuell noch aus. Gesegnet wird der Aufzug bereits vor der Prüfung durch den TÜV – und zwar am kommenden Donnerstag, 16. November, von Pfarrer Georg Fetsch im Rahmen eines Seniorennachmittags. Die Veranstaltung mit buntem Programm beginnt um 14.30 Uhr.

„Seit vielen Jahren wird in der Kirchenverwaltung über den behindertengerechten Ausbau des Pfarrheims St. Barbara nachgedacht“, schreibt Engel in einer Pressemitteilung. „Mehrere Kirchenverwaltungen haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt, geplant und das Projekt wieder zurückgestellt.“ Wieder aufgegriffen habe die Kirchenverwaltung das Vorhaben dann, weil die Industrie inzwischen auch kleinere Lifte anbiete.

Neben technischen Fragen zur Umsetzung des Projekts mussten auch finanzielle geklärt werden, zumal die Kosten für den Aufzug von den ursprünglich angedachten 19.000 Euro laut Engel auf 30.000 Euro kletterten. Neben dem Frauenbund St. Barbara helfen „die Diözese Augsburg, die Marktgemeinde und ein weiterer großer Sponsor“, so der Kirchenpfleger, das Vorhaben finanziell zu stemmen. Vorbereitungsarbeiten für den Einbau des Lifts erledigten sowohl freiwillige Helfer als auch örtliche Firmen.

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