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Vor etwa einem Jahr wurden bereits am Bahnhof Peißenberg Bäume gefällt, um Platz für das neue Bürgerhaus zu machen.

Der Neubau soll 2,8 Millionen Euro kosten

Planung fürsBürgerhaus Peißenberg ist fertig

Das neue Bürgerhaus mit Jugendzentrum nimmt langsam Gestalt an – zumindest auf dem Papier. Anfang dieses Jahres sollen die Ausschreibungen für den Komplex abgeschlossen werden, der mit dazu beitragen soll, dass Peißenberg ein Ortszentrum bekommt.

Peißenberg – Die Bäume am Zwickel zwischen „Rigi-Center“ und Bahnhof in Peißenberg wurden schon gefällt, die Baumwurzeln entfernt und die Planungen für das neueJugendzentrum mit Bürgerhaus sind fertig, wie Bürgermeistern Manuela Vanni unlängst erläuterte.

Anfang dieses Jahres sollen die Ausschreibungen abgeschlossen werden, im Frühjahr sollen die Bauarbeiten beginnen und ebenfalls noch im kommenden Jahr soll der Bau fertig sein.

In den Gebäudekomplex, der als eingeschossiger Holzbau mit Bitumendach geplant ist, soll das Jugendzentrum eine neue Heimat finden und ein Bürgerhaus entstehen mit einem Veranstaltungsraum, einem Bürgerbüro und zwei kleineren Büros zum Beispiel für Beratungsstellen. „In dem Veranstaltungsraum sollen Lesungen stattfinden, das Kinderkino, der Seniorennachmittag“, sagt die Bürgermeisterin, aber auch das Jugendzentrum solle den Raum nutzen können. Dafür, wie die Räume in dem neuen Komplex am besten belegt werden können, damit sie möglichst optimal ausgenutzt werden, soll noch ein Konzept erstellt werden.

Doch der neue Gebäudekomplex soll eine größere Bedeutung bekommen, als die, nur Treffpunkt für die Peißenberger Jugend und die Bürger der Marktgemeinde zu sein: Zusammen mit der Volkshochschule, die ja inzwischen ins „Rigi-Center“ gezogen ist, und der Bücherei soll mit dem Bürgerhaus ein neues Ortszentrum entstehen. „Die Lage bietet sich dafür an“, sagt die Bürgermeisterin.

Vanni rechnet mit Kosten von rund 2,8 Millionen Euro für den neuen Komplex, der aber von der Städtebauförderung unterstützt wird. Eingeplant waren ursprünglich Kosten in Höhe von 2,6 Millionen Euro.

Kathrin Hauser

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