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Es wird noch nichts mit dem Badevergnügen in Peißenberg.

Keine Öffnung am 3. Juni

„Rigi-Rutsch‘n“: Eröffnung verzögert sich um rund eine Woche

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Es hat sich angekündigt - und nun ist es Gewissheit: Die „Rigi-Rutsch‘n“ wird zu Beginn der Pfingstferien nicht öffnen.

Peißenberg - Es hatte sich schon angekündigt, und nun gibt’s Gewissheit: Die Peißenberger „Rigi-Rutsch’n“ wird nicht wie geplant zu Beginn der Pfingstferien eröffnen. Laut einer Pressemitteilung der Gemeindewerke Peißenberg verzögert sich der Start in die Freibadsaison „um etwa eine Woche“.

„Auch wir finden das sehr bedauerlich“, sagt Betriebsleiterin Ingrid Haberl im Gespräch mit der Heimatzeitung. „Wir wären auch lieber vorher fertig geworden.“ Doch einige Faktoren verzögerten die Vorbereitungen im Freibad. Zum einen habe das Wetter im April Probleme gemacht – durch den Schnee konnten einige Arbeiten nicht beginnen. Außerdem stehe für die Revision weniger Personal als früher zur Verfügung – denn von den fünf Schwimmmeistern, die 2015 noch in der „Rigi-Rutsch’n“ arbeiteten, haben zwei gekündigt, eine Mitarbeiterin wechselte in den Innendienst. „Dann kann man nicht die gleiche Menge Arbeit in der gleichen Zeit schaffen“, sagt Haberl. Für den laufenden Badebetrieb stehe dann aber durch Neueinstellungen wieder genügend Personal zur Verfügung.

Auch die Tatsache, dass das Freibad vergangenes Jahr geschlossen war, führe zu einem erhöhten Revisionsaufwand. Die Becken waren deutlich verschmutzter als in Jahren, in denen sie nur im Winter nicht genutzt wurden. Und die Chlorgasanlage, die sonst zweimal im Jahr gewartet wurde, musste umfassender instandgesetzt werden. Dadurch, dass sie lange außer Betrieb war, „gab es einen höheren Verkeimungsgrad in den Leitungen“, erklärt Haberl, die seit November 2016 bei den Peißenberger Gemeindewerken arbeitet.

Der 3. Juni als Eröffnungstermin sei daher ohnehin ein „sportliches Ziel“ gewesen. Eines, das nun voraussichtlich um rund eine Woche verpasst wird. Zwar sind die Beckensanierungen abgeschlossen, nun aber muss das Wasser aufbereitet werden. Die erste Anlage hierfür läuft bereits seit einer Woche, sie versorgt das Nichtschwimmerbecken. Nun soll unter anderem auch der Badewasserkreislauf für Schwimmer-, Rutschen- und Springerbecken gestartet werden. Das Wasser muss aufbereitet werden – dazu gehören zum Beispiel die Chlorung, die Absenkung des pH-Wertes und die Erwärmung.

Ist das erledigt, wird überprüft, ob die Qualität des Wassers und die Hygiene im Freibad stimmen. Das Gesundheitsamt ist dafür zuständig, den Betrieb freizugeben.

Sobald das geschehen ist, soll der Badespaß losgehen. Auf einen genauen Termin legen sich die Gemeindewerke nicht fest – immerhin gebe es noch einige Unwägbarkeiten. Zum Beispiel, ob die bisher nicht gestarteten technischen Anlagen wirklich intakt sind. Ist bei diesen alles in Ordnung und stimmt die Badequalität, „sollte die zusätzliche Woche gut reichen“.

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