+
Das ausgebrannte Dach muss komplett erneuert werden.

Spezialfirma hat noch keine Zeit

„Rigi-Rutsch’n“: Dachbau verzögert sich

Peißenberg - Weil die benötigte Spezialfirma in Simbach am Inn gebraucht wird, muss das neue Dach für die "Rigi-Rutsch'n" warten.

Einen konkreten Zeitplan für den Bau des neuen Pultdachs auf dem brandgeschädigten Betriebsgebäude der „Rigi-Rutsch´n“ haben die Peißenberger Gemeindewerke wohlweislich bislang noch nicht genannt. Die Verantwortlichen um Werkleiter Günther Forster wollen durch vage Terminaussagen nicht unnötigen Druck aufbauen. Wenn irgendwie möglich, soll das Projekt aber noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Der dazu notwendige Bauantrag liegt bereits zur Prüfung beim Landratsamt. Allerdings: Bis die ersten Bauarbeiter am Bäderpark-Gelände anrücken, wird es noch ein Weilchen dauern.

Bevor die Dachmontage beginnen kann, muss das Gebäude im abgebrannten Restaurantbereich sowie im Wärme- und Innenbeckenbereich zuerst noch entkernt werden. Mit den Arbeiten hat man jene Spezialfirma beauftragt, die bereits die Aufräumarbeiten nach dem Großbrand im Februar erledigt hat. Das Problem: Die Firma kann erst am 22. September mit der Entkernung beginnen, weil sie nach Auskunft Forsters in den nächsten Wochen noch an 55 Häusern im vom Hochwasser zerstörten Simbach am Inn beschäftigt ist.

„Natürlich wäre es mir lieber gewesen, wenn sie früher hätten beginnen können“, räumte der Werkleiter im Gespräch mit der Heimatzeitung ein. Forster weiß: Sichtbare Bauaktivitäten an der „Rigi-Rutsch’n“ würden zur Beruhigung der hitzigen Diskussionen rund um die Zukunft des Bäderparks beitragen. „Für uns ist das bitter. Aber es hilft nichts. Wir brauchen die Spezialfirma“, erklärt Forster, der die Wiedereröffnung des Freibads nach wie vor für 2017 anpeilt: „So ist es geplant.“

Bernhard Jepsen

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Notarzt siegt gegen Zweckverband
Ein Notarzt aus Egling hatte gegen seinen Rauswurf beim Rettungszweckverband Oberland geklagt. Vor dem Verwaltungsgericht gewann er nun.
Notarzt siegt gegen Zweckverband
„Ärmel hoch“ in Penzberg: Aktion gegen Blutkrebs 
Die Penzberger können Leben retten– indem sie sich am Freitag, 31. März, in Penzberg Blut abzapfen und sich in einer Spenderdatei für Stammzellen registrieren lassen.
„Ärmel hoch“ in Penzberg: Aktion gegen Blutkrebs 
Frontalzusammenstoß bei Polling
Gegen 17 Uhr hat sich auf der Bundesstraße 2 bei Polling ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Es kam  aus noch unbekannter Ursache zu einem Frontalzusammenstoß zwischen …
Frontalzusammenstoß bei Polling
Mit falschen  Fünfzigern gefeiert
Zwei Männer aus dem Landkreis ließen es sich in einem Club in München gut gehen. Die Zeche zahlten sie mit Falscheld - was aufflog.
Mit falschen  Fünfzigern gefeiert

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare