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Ehrenamtliche der Peißenberger BRK-Bereitschaft mit Thomas Bieringer (knieend, links).

Der neue Stolz ist ein Kombi

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Peißenberg - Fleißig waren die Helfer des Roten Kreuzes in Peißenberg. Die 35 Aktiven brachten es im vergangenen Jahr auf 4284 Stunden Dienst.

Er ist weiß mit rotem und grauem Streifen sowie Blaulicht auf dem Dach: So sieht der neue Stolz der Bereitschaft Peißenberg des Bayerischen Roten Kreuzes aus. Von dem neuen Fahrzeug, das auf die Bedürfnisse des Betreuungsdienstes zugeschnitten ist, berichtete Bereitschaftsleiter Thomas Bieringer bei der Mitgliederversammlung. Und natürlich gab er einen Rückblick auf 2015 – da waren die Ehrenamtlichen ziemlich oft im Einsatz.

Bei 49 Sanitätsdiensten leisteten sie 60 Mal Hilfe – zum Vergleich: 2014 waren es noch 37 Dienste und 44 Hilfeleistungen. „Die Zahlen sind immer schwankend“, erklärt Bieringer im Gespräch mit der Heimatzeitung. „Da steckt man nicht drin.“ Einen großen Unterschied aber mache es eben, wenn größere Veranstaltungen und Notfälle gerade in der Nähe sind – wie zum Beispiel ein Großbrand im März in Prem und das „Grüne Sonne“-Festival auf dem Hohenpeißenberg im Mai.

Der neue Betreuungskombi wurde den Peißenbergern vom Freistaat zur Verfügung gestellt.

35 Ehrenamtliche stehen in Peißenberg für die Einsätze bereit, sind also im aktiven Dienst. Insgesamt gehören der Bereitschaft 42 Männer und 22 Frauen an. „Wir sind zufrieden“, sagt Bieringer über die Anzahl der Mitglieder. „Aber es können natürlich immer mehr sein. Wir haben alle genug zu tun.“

Immerhin brachten es die Ehrenamtlichen im Jahr 2015 auf 4284 Stunden Einsatzzeit – im Schnitt sind das pro Aktivem 125 Stunden. Davon investierten die Männer und Frauen unter anderem 1131 Stunden in die Aus- und Fortbildung, 719 in den Sanitäts- und 458 in den Rettungsdienst. Zudem zapften die Helfer 469 Freiwilligen Blut ab – das dauerte rund 135 Stunden.

Ein wichtiger Bereich ist auch der Betreuungsdienst – dessen Schnelleinsatzgruppe wurde 2015 sechs Mal zu Einsätzen und Übungen alarmiert. Dass für die Arbeit der Ehrenamtlichen nun ein neues Fahrzeug – vom Freistaat zur Verfügung gestellt – bereitsteht, freut Bieringer. Der Kombi ist ein Mannschaftsbus, in dem für Einsätze auch Einmaldecken und -anzüge bereitliegen, mit denen Betroffene schnell versorgt werden können – zum Beispiel, wenn Sie bei einem Brand aus einem Gebäude fliehen mussten. Noch warten müssen die Peißenberger auf den dazugehörigen Anhänger. „Der soll in diesem Jahr kommen“, sagt der Bereitschaftsleiter. „Dann ist der Standort Peißenberg für den Bereich ,Betreuungsdienst‘ komplett ausgestattet.“

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