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Das Hochwasser hat in Peißenberg viele Schäden angerichtet.

Spendenkonto wird im Dezember aufgelöst

17500 Euro für Hochwasser-Opfer

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Peißenberg - Das Hochwasser hat die Peißenberger heuer zweimal überrascht. Die Schäden waren enorm. So enorm, dass ein Spendenkonto eingerichtet wurde. Was darauf einging:

Der 29. Mai und der 3. Juni 2016: Diese beiden Tage werden vielen Peißenbergern noch lange in Erinnerung bleiben. In schlechter. Denn da rauschte der Wörthersbach durch die Bachstraße, da schoss das Oberflächenwasser den Hohen Peißenberg hinab. Viele Keller liefen voll, zahlreiche Häuser wurden beschädigt. Der Gesamtschaden im Ort wurde auf 3,5 Millionen Euro geschätzt. Um den Betroffenen zu helfen, legte die Gemeinde ein Spendenkonto an. Bis Freitag waren darauf rund 17 500 Euro eingegangen, sagt Bürgermeisterin Manuela Vanni auf Nachfrage der Heimatzeitung.

Zuletzt hatten die Gemeindewerke Peißenberg 5000 Euro überwiesen. Diese Spende „soll gezielt denjenigen Haushalten zu Gute kommen, die aufgrund von Trocknungsgeräten sehr hohe Stromkosten hatten“, sagt Vanni.

Die restlichen 12 500 Euro sind bereits zum großen Teil Betroffenen zugegangen. Rund ein Dutzend Haushalte bekam Geld. Dabei achtete die Gemeinde darauf, dass vor allem jene etwas erhielten, bei denen der Schaden und die Bedürftigkeit besonders groß sind.

Einige Betroffene hatten selbst um Geld von dem Spendenkonto gebeten, andere „sind uns empfohlen worden“, sagt Vanni. Der Gemeinderat hatte in nichtöffentlicher Sitzung darüber beraten, nach welchen Kriterien das Geld vergeben werden soll. Wer dann tatsächlich etwas überwiesen bekam, entschied die Verwaltung.

Die Bürgermeisterin war von der Spendenbereitschaft „positiv überrascht“. Aus dem ganzen Landkreis ging Geld auf dem Konto ein. „Viele Bürger haben gespendet und auch spontane Sammelaktionen bei Veranstaltungen wurden gemacht.“

Trotz aller Sammlungen – am Ende bekam nicht jeder Peißenberger, der um Hilfe gebeten hatte, auch etwas von den Spenden ab. „Es ist schwierig, Spendengelder zu verteilen“, gibt Vanni zu.

Zum Ende des Jahres hin soll das Konto dann wieder aufgelöst worden. Und die Peißenberger hoffen, dass ein solches auch nie wieder notwendig wird.

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