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Sauna in der „Rigi-Rutsch’n“  in Peißenberg öffnet

  • Kathrin Hauser
    vonKathrin Hauser
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Während das Freibad der „Rigi-Rutsch’n“ schon seit 8. Juni geöffnet hat, blieb die Sauna bislang noch geschlossen. Das ändert sich nun. Ab morgen können dort die Saunagänger wieder schwitzen und auch im Badebereich gibt es Lockerungen.

Peißenberg – Der Freibadbetrieb wurde in der „Rigi-Rutsch´n“ bereits am 8. Juni wieder aufgenommen, nun ziehen die zuständigen Gemeindewerke mit der finnischen Blockhaussauna nach: Sie öffnet ab morgigen Mittwoch, 1. Juli, wieder ihre Tore.

Saunagänger können dann täglich zwischen 14 und 20 Uhr schwitzen. Zudem sind der Saunagarten, die Duschen und Toiletten in der Blockhaussauna sowie die Umkleiden geöffnet. Das für viele Saunagänger Wichtigste am Saunieren, der Aufguss, wird zwar angeboten, allerdings ohne dass die heiße Luft dabei verwedelt wird.

Geschlossen bleiben nach wie vor die Hallen-, Tauch- und Fußwasserbecken. Es werden auch keine Massagen angeboten. Auch der gesamte Hallenbadbereich bleibt zu, ebenso wie die Toiletten, Duschen und Umkleiden in diesem Bereich. Auch die Saunabesucher müssen im Eingangsbereich Mund-Nasenschutzmasken tragen wie die Freibadbesucher auch.

Die Regel, eineinhalb Meter Abstand zu halten, gilt natürlich auch in der Sauna. Trotz dieser Vorschriften freuen sich die Verantwortlichen, dass die Sauna wieder geöffnet werden kann: „Wir wollten so schnell wie möglich aufmachen, und das können wir jetzt“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins „Freunde der Rigi-Rutsch’n“, Werner Jungwirth. Und auch für den Badebetrieb gibt es einige Lockerungen zu verkünden. Laut Karin Hosse, der Verwaltungsleiterin im Gesundheits- und Bäderpark, hat sich in den ersten Wochen seit der Wiedereröffnung der „Rigi-Rutsch´n“ gezeigt, dass die Besucher bezüglich der Akzeptanz der coronabedingten Vorschriften insgesamt eine „große Bereitschaft“ an den Tag legen: „Die Abstandsregeln werden eingehalten und Masken im Kassen- und Eingangsbereich getragen. Das Sicherheits- und Hygienekonzept zum Schutz aller Badegäste hat sich bewährt“, betont Hosse. Und weil alles weitestgehend „komplikationslos“ funktionieren würde, so teilen die Gemeindewerke in einer Presseerklärung mit, könne das Freibad trotz Pandemie weiter geöffnet bleiben – und das ab 1. Juli sogar „mit ein paar positiven Änderungen“. So werden die täglichen Badezeiten von bisher drei auf zwei „Schichten“ reduziert. Das Freibad kann nun entweder von 9 bis 13 Uhr oder von 14 bis 20 Uhr besucht werden. „Die Dreiteilung war vor allem für Familien nicht attraktiv“, erklärt Hosse.

Die Eintrittspreise werden am Nachmittag für Erwachsene aufgrund der verlängerten Badezeit moderat von fünf auf sechs Euro angehoben.

Eine weitere Lockerung: War es bisher erst ab Vollendung des 14. Lebensjahres erlaubt, das Freibad alleine zu betreten, wird ab 1. Juli wieder Kindern ab zwölf Jahren der Einlass ohne Begleitung gewährt. Wie es in der Pressemitteilung der Gemeindewerke heißt, dürften die jungen Badegäste die nun gekippte Altersregelung „als ziemlich uncool empfunden haben“. Und wie sieht es generell mit der Besucherresonanz im Freibad aus? Laut Hosse hat man bislang die aufgrund der Pandemie auf 650 Badegäste beschränkte Kapazität noch an keinem Öffnungstag erreicht. Aufgrund des schlechten Wetters sei vor allem der Start „sehr verhalten“ gewesen.

Den ein oder anderen, so mutmaßt Hosse, dürfte vermutlich auch die Sorge vor einer Infizierung mit dem Coronavirus von einem Besuch abgehalten haben. Allerdings würde das Bäderpark-Team auch sehr viel positives Feedback erhalten. „Wir freuen uns über jeden Badegast“, so Hosse.

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