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Symbolische Handtuchübergabe: Günther Forster (r.) überreicht ein Saunahandtuch an Johann Fischer.

Sauna in der „Rigi-Rutsch’n“ öffnet wieder

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Peißenberg - Zwei Monate ist der Brand in der Peißenberger "Rigi-Rutsch'n" her. Nun steht ein kleiner Neuanfang an.

Noch hängen keine Handtücher vor den Türen, noch schwitzt niemand in den Räumen, noch stehen nirgends Badeschlappen herum. Noch! Schon am Donnerstag, 14. April, soll sich das um 13 Uhr ändern. Da wird die Sauna in der Peißenberger „Rigi-Rutsch’n“ wiedereröffnet.

Davon ist Günther Forster, Leiter der Peißenberger Gemeindewerke, überzeugt. Denn es gibt nur noch eine Hürde zu nehmen: Ein externer Sicherheitsingenieur nimmt die Räume am Mittwoch unter die Lupe und muss grünes Licht geben. „Wir haben interne Beauftragte, die das bereits begutachtet haben“, sagt Forster. Deren Urteil und ein bereits erfolgreicher Probelauf machen ihm Mut, dass es am Donnerstag wieder losgeht.

Seit dem Brand am 11. Februar ist die „Rigi-Rutsch’n“ geschlossen. Durch das Feuer wurde die Gaststätte im Obergeschoss komplett zerstört. Auch der Badebereich ist in Mitleidenschaft gezogen worden – wann dieser wieder genutzt werden kann, ist unklar. „Wir haben unsere volle Kraft darauf verwendet, dass wir die Sauna wieder aufmachen können“, sagt Forster. Der hatte Mitte März das Statikgutachten erhalten, das besagte, dass das Gebäude nicht abgerissen werden muss. Danach gaben die Mitarbeiter alles, um die Saunaräume nutzbar zu machen.

Vor allem der Zugang musste geregelt werden. Dafür wurden im Eingangsbereich Spanplatten aufgestellt, der Weg hinauf zur Gaststätte ist damit versperrt. Die Gäste sollen direkt in den Saunabereich geleitet werden, auch der vordere Umkleidebereich wurde abgesperrt. Probleme macht zudem noch der Kassenautomat, der viel Wasser abbekommen hat. Deshalb gibt ein Mitarbeiter die Tageskarten heraus (siehe Kasten) – ihm wurde ein Platz im Eingangsbereich eingerichtet.

Ja, dass nicht alles ist wie früher, das fällt vor allem beim Hereinkommen auf. Im Saunabereich selbst aber, da ist alles wie immer. Die Räume wurden vom Feuer verschont, einzig der Rauch hatte Probleme gemacht. Damit kein Brandgeruch mehr aus den anderen Räumen in die Sauna gelangt, wurden Schächte abgedichtet und wurde eine neue Belüftung installiert. Nur an einer Stelle merken die Saunagäste, dass in der „Rigi-Rutsch’n“ noch nicht alles wieder in Ordnung ist. Ein Schild an einer Glastür weist die Besucher daraufhin, das das Tauchbecken nicht benutzt werden darf. Das Dach darüber wurde durch das Feuer beschädigt.

Aber diese Einschränkung trübt die Vorfreude bei den Verantwortlichen auf die Wiedereröffnung nicht. „Wir sind heilfroh, dass wir jetzt wieder soweit sind, dass wir aufmachen können“, sagt Forster, der bereits symbolisch ein Saunahandtuch an Schwimmmeister Johann Fischer überreichte.

Rund 25 solche Handtücher mit Logo der Gemeindewerke hat Forster anfertigen lassen. „Sie sind für die Besucher, die am Brandtag in der Sauna waren und einen Schreck erlebt haben“, sagt der Gemeindewerksleiter. Betroffene können sie sich nach Wiedereröffnung der Sauna an der Kasse abholen – und wenn’s nach Forster geht, auch gern gleich in der „Rigi-Rutsch’n“ nutzen.

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