Da geht‘s lang: Die rote Linie zeigt, wo der Peißenberger Faschingszug entlang führt. Rot gepunktet ist die Stelle, an der sich die Teilnehmer aufstellen.

Peißenberger Faschingsumzug

So viele Gruppen wie nie

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Das Interesse am Peißenberger Faschingsumzug ist heuer besonders groß. Wer mitmachen möchte,  Anmeldung ist noch bis Freitag möglich.

Peißenberg – Der Aschermittwoch naht, dann ist das bunte Treiben vorerst wieder erledigt. Bis dahin aber erlebt das Faschingstreiben noch einmal eine heiße Phase. In den kommenden Tagen stehen zahlreiche Termine für begeisterte Maschkera in Peißenberg und Umgebung an: Weiberfasching, Faschingsbälle und Kinderfasching zum Beispiel.

Höhepunkt dürfte der Faschingsumzug am kommenden Sonntag, 26. Februar, in Peißenberg sein. Die Vorbereitungen „laufen auf Hochtouren“, schreibt der Veranstalter, „Frohsinn 2000“, in einer Pressemitteilung. Das Organisationsteam hat sich zuletzt wöchentlich für Absprachen getroffen, manch Arbeitsgruppe kam sogar nahezu täglich zusammen. Seit drei Wochen weisen bereits Banner im Ort auf den Zug hin. Mittlerweile stehen auch die Schilder an der Umgehungsstraße, die Autofahrer darauf hinweisen, dass die Ortsdurchfahrt am Sonntag von 14 bis 18 Uhr gesperrt ist.

Erste Behinderungen dürfte es für den Verkehr aber bereits ab 13 Uhr geben. Denn da stellen sich die Teilnehmer des Faschingszuges ab dem Moosleiten-Parkplatz auf der Schongauer Straße auf, um 14 Uhr setzen sie sich in Bewegung. Nach dem Umzug geht die Party auf dem Volksfestplatz weiter – dafür stellt „Frohsinn 2000“ ein Zelt mit festem Holzboden und Heizung auf. „Vielleicht hätten wir uns die Heizung auch sparen können, bei den Temperaturen vom vergangenen Wochenende“, sagt „Frohsinn“-Chef Thomas Rößle mit einem Schmunzeln.

Er weist darauf hin, dass sich Gruppen noch bis Freitag, 24. Februar, für den Zug anmelden können. Formulare und Informationen finden Interessierte im Internet unter www.frohsinn2000.de.

Schon jetzt ist klar: Es wird der bisher größte Faschingszug in Peißenberg. „Im Moment haben wir schon mehr Anmeldungen als im Rekordjahr 2014 und wir wissen bereits von weiteren Teilnehmern, die sich noch nicht angemeldet haben“, sagt Rößle. Mehr als 40 Gruppen wollen dabei sein.

Und die ersten Zuschauer haben auch bereits ein Festzeichen gekauft. Diese sind auch noch am Sonntag zu bekommen. Sie gelten auch als Eintrittskarte ins Partyzelt.

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