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Freuen sich auf das Konzert am Samstag: (v.l.) Wolfgang Stabbauer, Adrian Ludwig und Wolfgang Schaur. 

„Sound am Gleis“ des Juze Peißenberg

Der Höhepunkt kommt gleich zum Auftakt

Mit „Sound am Gleis“ startet der Konzertkreis des Jugendzentrums Peißenberg eine neue Reihe von Musikevents. Den Auftakt dazu macht am Samstag, 30. September, der österreichische Musiker Bernhard Eder. Sein Auftritt wird vom Veranstalter als „Das Konzertereignis des Jahres im Landkreis“ beworben.

Peißenberg – „Wir sind unglaublich stolz darauf, dass Bernhard Eder bei uns auftritt“, sagt dazu Juze-Leiter Wolfgang Schaur, den meisten besser bekannt als „Howie“. „Die Musik des österreichischen Musikers bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Folk und Pop, seine großartige Stimme lässt die empfindsamen, leicht melancholischen Lyrics beinahe körperlich spürbar werden. Seine Alben ,Post Breakup Coffee‘, ,Nonsleeper‘ oder ,Remake‘ legen dafür Zeugnis ab“, heißt es im Pressetext. Sonst, betont Schaur, mische er sich nicht in die Auswahl der Bands ein, die vom Konzertkreis eingeladen werden. Eder für das Juze zu gewinnen, sei jedoch auch sein persönlicher Wunsch gewesen.

Bei einem Konzertauftritt des Österreichers in München habe er ihn angesprochen. „Er ist uns auch mit den Konditionen extrem entgegengekommen“, sagt Schaur – sonst wäre der Auftritt im Jugendzentrum nicht möglich gewesen. Als Support konnte die Gruppe „Mobile Ethnic Minority“ gewonnen werden.

Mit „Sound am Gleis“ will der Konzertkreis einen Neustart wagen, wie Adrian Ludwig erklärt. Mit Wehmut habe man in den vergangenen fünf Jahren beobachtet, wie die Attraktivität der Konzerte für Besucher immer mehr nachließ. Es schien nicht mehr „in“ zu sein, auf Juze-Konzerte zu gehen. Ein variiertes Konzept unter neuem Namen musste her. „Sound am Gleis“ soll künftig nicht nur Jugendliche, sondern auch jung gebliebene Erwachsene ansprechen. Die Veranstaltungsreihe ist für Auftritte von Musikern aller Stilrichtungen offen. „Wir wünschen uns engagierte Leute und bieten ihnen Gelegenheit, eine Bühne zu haben“, sagt Wolfgang „Howie“ Schaur.

Die acht Mitglieder der Organisationsgruppe sind mittlerweile alle älter als 20 Jahre, eine Verjüngung ist notwendig. „Wir haben uns bislang schwergetan, ehrenamtlichen Nachwuchs zu rekrutieren“, sagt Ludwig. Denn so ein Konzert zu organisieren, aufzubauen, durchzuführen und auch hinterher wieder aufzuräumen, sei eine Menge Arbeit. Ludwig wirbt damit, dass dabei aber auch jede Menge Erfahrung gesammelt werden könne, wie etwa beim Kennenlernen von musikalischem Equipment. Ein Treffen findet einmal im Monat statt. „Wer am Samstag schon mithelfen möchte, kann ab 15 Uhr im Juze vorbeikommen“. Konzertbeginn ist um 20 Uhr, der Eintritt kostet 6 Euro.

Weitere Events

Bereits fest im Kalender steht das Weihnachtskonzert am 25. Dezember mit den Elektronikbands „Grob“ und „Goliath“. Für Ende November ist der Auftritt einer Metalband geplant.

Myriam Trunk

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