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Was tut sich in der „Rigi-Rutsch‘n“? Das will die Peißenberger SPD-Fraktion vom Rathaus und von den Gemeindewerken wissen.

Peissenberg

SPD: Wir wollen Infos über „Rigi-Rutsch’n“ 

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Die Peißenberger SPD-Fraktion wird unruhig. Wie steht es um die Arbeiten an der „Rigi-Rutsch‘n“?, fragt sie das Rathaus. Im nächsten Gemeinderat will Bürgermeisterin Manuela Vanni darüber informieren.

Peißenberg – Die Zukunft der Peißenberger „Rigi-Rutsch’n“ beschäftigt das Kommunalunternehmen Gemeindewerke genauso wie die Lokalpolitiker und die Bürger. Seit dem Verwaltungsratsbeschluss für ein reines Freibad Ende Januar und der Marktgemeinderatssitzung samt Präsentation des Bad-Konzepts Anfang Februar in der Tiefstollenhalle ist es ruhig geworden um das Bauprojekt. Zu ruhig, findet die SPD-Gemeinderatsfraktion. Sie verlangt in der  nächsten Gemeinderatssitzung einen Sachstandsbericht. Die Anfrage reichte der stellvertretende Fraktionssprecher Peter Blome jetzt bei Bürgermeisterin Manuela Vanni ein.

Blome hatte sich zuvor das Okay seiner Fraktionskollegen eingeholt. Er begründet den Vorstoß mit dem Druck aus der Bevölkerung: „Es werden vermehrt Anfragen zum Stand der Wiedereröffnung des Bades gestellt.“ Doch was solle er sagen, fragt der SPD-Mann. „Es sind keinerlei Baumaßnahmen zu erkennen.“ Bei den Peißenbergern mache sich „eine gewisse Unsicherheit“ breit, warnt Blome. Immerhin hat Gemeindewerke-Vorstand Günther Forster eine Wiedereröffnung des Freibads spätestens zu Beginn der Pfingstferien – am 3. Juni – angekündigt.

Peter Blome fordert Aufklärung. Bei den Fragen zum Dach des Gebäudes „sind wir lobenswerterweise mit Fakten bombardiert worden“, sagt er, bei den jetzigen Bautätigkeiten für den Badbetrieb „wissen wir nichts“. Die Information sei eine Pflicht des Kommunalunternehmens und auch der Kommune der Öffentlichkeit gegenüber – auch, um „eventuellen Spekulationen“ vorzubeugen.

Für die Rathauschefin ist die Anfrage keine Überraschung, wie Vanni selbst sagte. Heute tagt der Verwaltungsrat der Gemeindewerke nicht-öffentlich, ein Sachstandsbericht sei dort eh vorgesehen. Im nächsten Gemeinderat will Vanni nun die Infos im öffentlichen Teil gleich als ersten Tagesordnungspunkt behandeln – entweder durch sie oder Vorstand Forster. Laut Vanni ist das Dach so weit fertig, jetzt laufen die Vorbereitungen für den Sommerbetrieb. Wie berichtet, hatte sich der Verwaltungsrat mit 8:1 Stimmen für ein neues Konzept der „Rigi-Rutsch’n“ ausgesprochen. Das Freibad soll ohne Warmbecken betrieben werden, für die Sauna wird ein finanzieller Partner gesucht.

Die öffentliche Sitzung des Marktgemeinderats am Mittwoch, 22. März, beginnt um 18.30 Uhr im Rathaus.

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