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Sieht bedrohlich aus, ist aber so gewollt: der Abbruch an der Rafflerkurve.

Strömung der Ammer geändert

Abbruchkante in der Rafflerkurve

Spaziergänger oder Verkehrsteilnehmer auf der Peißenberger Umgehung werden es vielleicht schon beobachtet haben: Am Flussufer der Ammer im Bereich der sogenannten Rafflerkurve östlich der Wörther Ammerbrücke hat sich an der Innenseite eine steile Abbruchkante gebildet.

Peißenberg –Für Gemeinderat Peter Guffanti eine durchaus gefährliche Situation: „Da muss man etwas machen. Wer da runterfällt, kommt nicht mehr aus dem Wasser raus“, warnte der Rat der Peißenberger Liste in der jüngsten Marktratssitzung.

Doch von Seiten des Wasserwirtschaftsamts in Weilheim gibt es Entwarnung. Wie Abteilungsleiter Bernhard Müller auf Nachfrage der Heimatzeitung erklärt, ist die Flussströmung durch künstliche Uferverbauungen auf der Gegenseite ganz bewusst verändert worden. An der Innenkurve, so Müller, habe sich in der Vergangenheit regelmäßig sehr viel Geschiebe abgelagert: „Wir wollen aber, dass das Geschiebe weiter transportiert wird, weil es ansonsten im Flussunterlauf fehlt“, so Müller. Die Strömung sei nun an die Innenseite gelenkt worden, „damit das Wasser an der Kiesbank nagt“. Die Abbruchkante zeige, dass die vom Wasserwirtschaftsamt vorgenommene Maßnahme funktionieren würde.

Auch die Sicherheitsbedenken relativiert Müller. Bei größeren Abflussmengen, so der Abteilungsleiter, würde sich die Abbruchkante mit der Zeit wieder deutlich abflachen.  jep

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